Warum man zur Frucht in Thailand Flugzeugtreibstoff reicht ...

Die Jackfruit mauserte sich in den vergangenen Monaten zum absoluten Trendobst. Wir haben für dich zehn Fakten über die stachelige Frucht!

1. Die Jackfruit kann sowohl reif als auch unreif gegessen werden. Die unreifen Früchte schmecken gebraten wie Hühnchen- oder Schweinefleisch und sind deshalb vor allem in der vegetarischen Küche sehr beliebt. Die reifen Früchte schmecken süß, nach Vanille oder Bananen.

2. Die Jackfruit kommt aus Indien und Indonesien. Dort isst man sie vor allem in Currys. Oft werden die Früchte auch in Essig eingelegt und wie Gewürzgurken gegessen.

3. Das Obst ist sehr klebrig! Der Fruchtsaft lässt sich nicht einmal mit Seife abwaschen. In Thailand bekommt man deshalb zur Jackfruit immer eine kleine Schale mit dem Flugzeugtreibstoff Kerosin – zum Händewaschen.

4. Jackfruits können fast einen Meter lang und bis zu 40 Kilo schwer werden. Damit wiegt eine einzelne Jackfruit manchmal ungefähr so viel wie 200 Bananen!

5. Bis auf die Schale ist die komplette Frucht essbar. Auch die etwa walnussgroßen Kerne werden in Indien verzehrt. Aber Achtung! Anders als die Jackfruit müssen sie vorher unbedingt gekocht oder gebraten werden. Dann schmecken sie etwa wie Esskastanien.

6. Der Jackfruit-Baum wird in Asien seit Jahrhunderten ein orangefarbener Farbstoff gewonnen. Damit werden zum Beispiel die Kleider der buddhistischen Mönche gefärbt.

7. Der Name Jackfruit kommt von dem indischen Wort „Chakra”. Das bedeutet so viel wie „rund”. Im Deutschen wird die Frucht auch Jakobsfruit, Jaca oder Nangka genannt.

8. 100 Gramm Jackfruit haben etwa 70 Kilokalorien.

9. In Asien können nur bestimmte Bauern die Jackfruit richtig ernten. Wird die Frucht zu früh vom Baum genommen, kann sie ungenießbar werden.

10. Die Jackfruit gilt als sehr gesund und enthält viel Vitamin B und Kalium. Es gibt sogar Wissenschaftler, die glauben, dass aus der Jackfruit einmal Medikamente gegen Krebs hergestellt werden könnten.

Quelle: Noizz.de