Nein, die Studie stammt nicht von Nespresso ...

Wer so viel Kaffee trinkt wie ich, der musste sich oft Behauptungen anhören wie, dass mein Herz leiden würde, meine Arterien versteifen würden oder dass mein Risiko, eine Herzattacke oder einen Schlaganfall zu bekommen, steigen würden. Doch mit einer neuen Studie aus Großbritannien habe ich jetzt einen Beweis, dass das exzessive Kaffeetrinken vielleicht doch gar nicht SO schlecht ist, wie angenommen.

Die Studie wurde mit über 8.000 Menschen durchgeführt. Das Ergebnis davon lautete, dass es nicht schlechter fürs Herz wäre, wenn du 25 Tassen Kaffee pro Tag trinken würdest, als wenn du gar keinen Kaffee runterspülen würdest.

Die Studie wurde gefördert von der "British Heart Foundation" und wurde präsentiert bei der Konferenz der "British Cardiovascular Society" in Manchester.

Die Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen geteilt. Eine Gruppe konsumierte keinen Kaffee, die zweite Gruppe trank zwischen einem und drei Tassen Kaffee pro Tag. Die dritte Gruppe trank mehr als drei Tassen Kaffee pro Tag. Manche der Teilnehmer in Gruppe drei konsumierten sogar bis zu 25 Tassen Kaffee pro Tag. Im Durchschnitt pendelte sich der Kaffee-Konsum in dieser Gruppe trotzdem auf circa fünf Tassen pro Tag ein.

Beim Vergleich der Gruppen fiel auf, dass selbst die Menschen, die 25 Tassen Kaffee am Tag tranken, nicht an versteiften Arterien litten. Bei den körperlichen Untersuchungen wurden Faktoren wie Gewicht, Rauch-Verhalten und Alter mit einbezogen.

Zwar sei mit dieser Studie kein kausaler Zusammenhang zwischen Kaffee-Konsum und den Effekten auf das Herz bewiesen, aber sie würde beweisen, dass Kaffee doch nicht so schlecht für das Herz sei, wie bisher angenommen. Das erklärt Dr. Kenneth Fung von der Queen Mary Universität in London, die die Studie durchführten, dem britischen Magazin "The Guardian".

Herzrasen und vergilbte Zähne hin- oder her: Wenigstens leiden die Kaffee-Lover dieser Welt also höchstwahrscheinlich nicht unter versteiften Arterien. Und das ist doch schon mal was.

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Quelle: Noizz.de