Und ab wann es wirklich „zu viel“ ist.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein zu hoher Pornokonsum dein Sexleben negativ beeinflussen kann (heute.at). Denn wer gerade Lust hat, kann einfach online gehen, muss keine großartigen Gespräche führen und kann sofort loslegen.

Grundsätzlich ist absolut nichts gegen Pornokonsum einzuwenden. Er entspannt und macht unter Umständen glücklich.

Allerdings sollte das Ganze nicht ausufern. Denn wer mehrmals pro Woche Pornos schaut, verändert sein Sexverhalten, da falsche Vorstellungen von Sex entstehen. Die Möglichkeit jederzeit auf Pornos zugreifen zu können, kann zur Abstumpfung des sexuellen Verlanges führen.

Wer anfangs Softpornos geschaut hat, kann durch häufigeren Konsum von „normalen“ Sex gelangweilt sein. Das Ergebnis ist, dass härtere Sexfilme geschaut werden und die eigene Grenze an sexuellen Praktiken überschritten werden.

„Viele Betroffene wundern sich über ihre plötzlich entstandenen neuen sexuellen Neigungen“, sagt die Psychologin Miriam Kegel gegenüber RP Online. Gemeint sind hier insbesondere Pornos mit extrem gewalttätigen Inhalten.

Eine andere Auswirkung von häufigen Pornokonsum ist das Abstumpfen der sexuellen Reize gegenüber potentieller Sexpartner. „Durch die ständige Überstimulation mit sexuellen Reizen ist das Belohnungszentrum und damit auch das sexuelle Verlangen unempfindlicher geworden“, so Kegel.

Der Konsument gewöhnt sich an den schnellen, unkomplizierten und auch unsozialen Sex, was Folgen bezüglich des Sozialverhaltens hervorrufen kann.

Besonders wer in einer festen Beziehung ist, lieber heimlich Pornos schaut, anstatt Sex mit seinem Partner zu haben, sollte sein Verhalten überdenken.

Pornosüchtig gelten diejenigen, die mehrmals pro Woche Pornos schauen, in Extremfällen bis zu 40 Stunden! Mithilfe von verschiedenen Therapieoptionen, wie Hypnose- oder Verhaltenstherapie kann diese Sucht überwunden werden.

Quelle: Heute