Warum Batterie-Lecken der neue Trend unter Profi-Sportlern ist

Luisa Hemmerling

Musik, Kultur, Interviews
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Bitte nicht Zuhause nachmachen! Foto: Richard Jaimes / unsplash.de

Und nein, offiziell gilt es nicht als Doping.

Ich wusste doch schon immer, dass meine fehlenden WM-Leistungen der vergangenen Jahre auf keinen Fall nur mit mangelndem Können und Interesse zu tun haben. Nein, ich habe ganz einfach und allein meine nicht-existenten Trainingsmethoden verpasst, auf den neuesten neuroathletischen Stand zu bringen.

Hätte ich es mal wie deutsche Sprinterin Gina Lückenkemper gemacht. Die leckt nämlich als Teil ihres Trainings zur Aktivierung ihrer Gehirnzellen an Neun-Volt-Batterien. Und sie ist schließlich bei der Leichtathletik-EM in Berlin auf 100 Meter Sprint Silber-Medaillen-Gewinnerin geworden.

Scheint also was dran zu sein, am Batterie-Lecken.

Funktionieren soll das wohl tatsächlich. Die Zunge ist nämlich extrem Nerven-empfindlich und somit sehr empfänglich für nervliche Reize. Eine Neun-Volt-Batterie aktiviert durch eine Berührung die „neuronale Aktivität“, also die Aktivität im Gehirn.

Da der Bereich im Gehirn, der die Zunge repräsentiert genau neben einem wichtigen Bereich für das motorische Lernen liegt, ist die Aktivierung der Nerven durch die Zunge tatsächlich eine geeignete Trainingsmethode.

Was kommt denn jetzt als nächstes? Auto-Motor-Meditation? Steckdosen-Pusten? Wir sind gespannt, was die neuroathletischen Trainingsmethoden der Zukunft sich noch so einfallen lassen.

Quelle: Noizz.de

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