Es ist ganz logisch...

39 Tage nach Ostersonntag feiern wir Christi Himmelfahrt. Also immer entweder im April oder im Mai.

Bereits im Mittelalter wurde der Feiertag als Vatertag bezeichnet.

Das hängt mit der christlichen Tradition zusammen: Im Neuen Testament nach Lukas und der Apostelgeschichte blieb Jesus nach seiner Auferstehung noch bei seinen Jüngern. Er lehrte sie und fuhr schließlich am 40. Tag in den Himmel – zu seinem Vater.

Im Mittelalter gab es an diesem Tag häufig Bittprozessionen für eine gute Ernte.

1936 wurde der christliche Feiertag dann in Deutschland von den Nazis offiziell zum Vatertag erklärt.

Seitdem sollen dort Jugendliche in die „Welt der Männer” eingeweiht werden, dazu gehört natürlich auch viel Alkohol.

Dabei gibt es aber regionale Unterschiede: Vor allem im Ostdeutschland wird er auch als Herrentag bezeichnet, selten auch als Männertag.

Hier ist die Tradition der Bollerwagen und Schubkarren sehr verbreitet: Mit ihnen können die Männer bei den traditionellen Spaziergängen die alkoholischen Getränke besser transportieren.

Meist geht es zu Aussichtspunkten und Gaststätten. Die Wagen werden oft mit Birkenzweigen und Flieder geschmückt.

Im Westen des Landes ist er hingegen als Vatertag bekannt. In den letzten Jahren ging der Trend immer mehr zur Familie.

Liierte Männer verbringen den Tag inzwischen lieber mit ihren Lieben als mit ihren Jungs. Ungebundene trinken aber immer noch gerne an diesem Tag.

Quelle: Noizz.de