... und wie viele Spinnen wir wirklich im Schlaf essen.

Es ist eine der unangenehmsten Situationen für Spinnenphobiker: Sie wollen ins Bett gehen, betreten das Schlafzimmer, machen das Licht an, sehen eine Spinne im Raum – und ehe sie sich versehen können, verschwindet das Viech in irgendeiner Ecke.

Nun gibt es ja diesen Mythos, dass wir angeblich pro Jahr durchschnittlich acht Spinnen im Schlaf verspeisen. Aber keine Bange: Das ist völliger Unsinn, wie der „Scientific American“ schon vor einer Weile enthüllte.

Überhaupt braucht niemand zu fürchten, dass Spinnen nachts durch ihr Bett krabbeln. Generell verlassen sie ihr Netz nur selten – und wenn, dann weil sie auf Nahrungssuche sind. Diese gibt es für sie im Bett aber nicht, es sei denn man hat Bettwanzen, aber dann ist die Spinne wohl das geringere Problem.

Hinzu kommt – man glaubt es kaum –, dass Spinnen Angst vor Menschen haben, einfach weil wir so groß und damit eine Bedrohung sind. „Spinnen orientieren sich stark an Vibrationen. Einen schlafenden Menschen meiden sie eher“, sagt Rod Crawford vom „Natural History and Culture Museum“ in Seattle.

Muss man nur noch mit dem Gedanken leben können, dass die Spinne vielleicht im gleichen Raum ist. Und wenn man sie doch lieber jagen will, dann bitte nicht mit einer Lötlampe. Das hat ein Mann in den USA versucht – und statt Spinnen zu rösten am Ende versehentlich seinen kompletten Wohnwagen angezündet.

Quelle: Indy100