Mit Oberflächlichkeit hat es jedenfalls nichts zu tun.

Wer tief in die Klischeekiste greift, landet bei Amerikanern schnell bei ihrer überschwänglichen guten Laune: Amerikanern geht es nicht gut, sondern „great“ oder sie fühlen sich „awesome“, völlig egal ob das auch nur im Entferntesten stimmt. Dazu gibt es meistens ein breites Lächeln gratis dazu.

Der Deutsche in uns denkt natürlich: Alles Fassade, furchtbar oberflächlich, wenn es einem nicht gut geht, braucht es auch kein Lächeln.

Doch glaubt man dem amerikanischen Magazin „The Atlantic“ hat das breite Amigrinsen einen ganz anderen Ursprung: Die Migration!

In einem Artikel zitiert das Magazin eine Studie der Brown University aus dem Jahre 2015, die folgende These aufstellt: Je vielfältiger der Ursprung der Bewohner eines Landes ist, desto mehr wird in dem Land gelächelt.

Der Grund dahinter ist denkbar einfach: In einem vermeintlich bunten Land ist nonverbale Kommunikation wichtiger, da nicht jeder den anderen verstehen kann. Heißt also: In dem Melting Pot USA dient das Lächeln der Völkerverständigung.

Weitere Infos rund um das amerikanische Zahnpastalächeln findet ihr hier:

Quelle: The Atlantic