Wenn die Meere zum Mülleimer werden ...

An der philippinischen Küste strandete am 16. März ein junger Schnabelwal – tot. Das Tier starb in Folge eines gastrischen Schocks, also an einem Problem mit seinem Magen. Für die exakte Todesursache brauchten örtliche Meeresbiologen nicht lange suchen: Bei einer Autopsie fanden sie 40 Kilogramm Plastiktüten im Magen des Säugers.

16 Reissäcke, vier Bananensäcke und etliche Einkaufstüten – nach Angaben der NGO, zu der die Meeresbiologen gehören, ist das die größte Menge an Plastik, die sie je in einem Wal gefunden haben.

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Die Vermüllung der Ozeane ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Nach Schätzungen der Ellen MacArthur Foundation wird sich bis zum Jahr 2050 mehr Plastik als Lebewesen in den Weltmeeren befinden.

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Quelle: Noizz.de