Das behaupten zumindest Forscher der Bristol University in England.

In einer Studie untersuchten sie das Essverhalten von 10.000 Probanden – allerdings nahmen nur Männer teil.

Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass Vegetarier und Veganer häufiger und eher an Depressionen erkranken. Die 350 Vegetarier hatten ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko wie Fleischesser.

Nach Meinung der Forscher liegt das daran, dass Vegetarier und Veganer häufiger an einem Vitamin-B12-Mangel leiden. Das findet sich zum Beispiel in rotem Fleisch.

Um die fehlenden Nährstoffe aus dem Fleisch zu kompensieren, würden viele Nüsse essen, die Omega-6-Fettsäuren enthalten.

Die Kombination aus dem Mangel an B12 und den Fettsäuren kann die Botenstoffe im Gehirn verändern. Dann fühlen sich die Menschen traurig, niedergeschlagen, weniger glücklich.

Kein Fleisch zu essen, ist deshalb nicht ungesund. Man sollte einfach darauf achten, dass man mit allen wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen versorgt wird und das regelmäßig kontrollieren.

Vegetarier können dazu Eier und Milch zu sich nehmen, Veganer sollten auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, da sich Vitamin B12 fast nur in tierischen Produkten wiederfindet. Empfohlen sind drei Mikrogramm am Tag.

Quelle: Noizz.de