So viele Biere braucht es, bis ein Hetero-Mann auch auf Männer steht

Julia Beil

Politik, Lifestyle & Mode
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Unter Alkoholeinfluss sind auf einmal alle attraktiv! Foto: brosbeingbasic / Instagram

Da bekommt „Schönsaufen“ eine ganze neue Bedeutung!

Schon nach dem dritten Gin Tonic sind viele nicht mehr so wählerisch, was potenzielle Sexpartner angeht. Mit genug Promille im Blut findet man die ziemlich übergewichtige Barkeeperin aus der Eckkneipe auf einmal „eigentlich ganz hot“. Oder diesen einen Kollegen mit dem Bierbauch, der einen im Büro sonst immer mit seinen Klugscheißer-Sprüchen nervt. „Och“, sagt man sich, „so schlecht sieht er ja eigentlich gar nicht aus.“ Und wundert sich dann am nächsten Morgen ...

Doch „Schönsaufen“ kann noch viel weiter gehen: Eine Studie aus den USA hat jetzt ergeben, dass Hetero-Männer auch andere Männer sexuell attraktiv finden – sobald sie genug im Tee haben!

Die Forscher zeigten in einer Bar 51 Männern Fotos von anderen Männern und Frauen. Dann fragten sie ihre Testpersonen, wie attraktiv sie die Menschen auf den Bildern finden.

Das Ergebnis: Nach dem zehnten Bier fanden die betrunkenen hetero(!)sexuellen Männer ihre Geschlechtsgenossen sexuell genauso anziehend wie die Frauen. In nüchternem Zustand hatten die Jungs vorher beteuert, an Männern keinerlei Interesse zu haben.

Bei Frauen hat der Alkohol eine etwas andere Wirkung – ihr sexuelles Interesse an beiden Geschlechtern wird mit steigendem Pegel größer. Will sagen: Trinkt eine nüchterne Frau, die gerade wenig Lust auf Sex hat, Alkohol, steigert sich ihr Verlangen. Angetrunkene Hetero-Damen finden also sowohl Männer als auch andere Frauen besoffen viel heißer.

Und die Moral von der Geschicht'? Ich schätze, dass wir mit steigendem Pegel einfach immer mehr Hemmungen ablegen. Bier, Schnaps und Wein macht uns zu positiveren Menschen, die sich einfach nicht mehr so viele Gedanken machen. Wir finden auf einmal auch andere viel netter, witziger, sexier. Egal, welches Geschlecht.

Quelle: Vice

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