Ob durch Netflix, Podcasts oder YouTube – True Crime ist eines der großen neuen Genres in der Entertainment-Branche. Von einem tatsächlichen Verbrechen unterhalten zu werden macht die Sache wohl noch spannender, als einer fiktiven Geschichte zu lauschen. Für alle True-Crime-Fans hat die Seite "eLocal" jetzt eine Guideline veröffentlicht, mit der du einen echten Tatort analysieren kannst.

Wusstest du, dass du anhand der Form von Blutstropfen sagen kannst, von welcher Entfernung das Blut getropft ist? Dass die Art von Insekten auf und in einer Leiche Aufschluss darüber geben, wie alt der Tote ist? Schon mal einen Fingerabdruck genommen?

Eine neue Anleitung zur Entschlüsselung von Tatorten verrät dir alles, mit dem dich Sherlock Holmes und Justus Jonas von den "Drei Fragezeichen" bisher beeindrucken konnten.

"Wissenschaft über Tatorte – Moderne Methoden über die Lösung von Straftaten"

"True Crime"-Guideline zur Lösung von Straftaten: "Wissenschaft über Tatorte"

"Wissenschaft über Tatorte – Moderne Methoden zur Lösung von Straftaten" ist der Titel eines digitalen Flyers, der gerade seine Runden dreht. Hergestellt wurde die Anleitung zur Entschlüsselung von Tatorten von der US-amerikanischen Firma "eLocal", die eigentlich eine Datenbank für lokale Dienstleistungen in den USA ist.

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Die reine Offenbarung auf jeden Fall für alle True-Crime-Fans, Hobby-Detektive und angehende Mord-Kommissare. Denn der detaillierte Infobogen erzählt dir all das, was bisher als Geheimwissen für Sherlock Holmes und Co. reserviert war.

Speckkäfer auf der Leiche? Dann ist sie wahrscheinlich fünf bis elf Tage alt. Ist der Körper noch warm und beweglich, liegt der Tod erst weniger als drei Stunden zurück. Ist er hingegen warm und steif, dann zwischen drei und acht Stunden. Danach wird er kalt und wieder beweglich, bis er ab 36 Stunden nach dem Tod für immer steif bleibt.

Sherlock Holmes, der bekannteste (fiktive) Detektiv der Welt. Seine Kriminal-Geschichten faszinieren Menschen seit über 100 Jahren – seit 2010 sogar exklusiv auf Netflix.

True Crime: Autopsie gefällig?

Anhand von Blutspuren kann man jede Menge erfahren: zum Beispiel die Art der Waffe, den Todes-Zeitpunkt, die Position von Täter und Opfer sowie die Art der Verletzungen. Kleine Tropfen sind mit kurzem Abstand zu Boden gefallen, große Tropfen mit größerer Entfernung. Je nach Winkel des Spritzers ist auch das Blut seitlicher geflogen.

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Darüber hinaus gibt es eine Anleitung, um Fingerabdrücke zu nehmen, eine für eine Autopsie und vieles mehr.

Perfekt. Jetzt brauchen wir nur noch eine Leiche.

  • Quelle:
  • Noizz.de