Wissenschaftler untersuchten die Empathie für verletzte Menschen und Tiere.

Menschen zeigen mehr Empathie für verletzte Kinder, Hundewelpen und ausgewachsene Hunde als für erwachsene Menschen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Society & Animals“ veröffentlicht wurde.

Die Wissenschaftler Jack Levin, Arnold Arluke and Leslie Irvine von den amerikanischen Universitäten Boston und Colorado haben 256 Studenten ausgedachte Zeitungsartikel über verletzte Tiere und Menschen vorgelegt. Nach der Lektüre mussten die Probanden angeben, welche Artikel sie mehr berührten und welche weniger.

Dabei stellten sie das Alter als wichtigste Eigenschaft fest, die den Grad der Empathie bestimmte: Die Studenten sorgen sich mehr für Kinder als für erwachsene Menschen.

Bei Hunden war das Alter hingegen irrelevant. Die erstaunliche Erkenntnis: Die Probanden zeigten generell mehr Mitgefühl mit den in den Berichten beschriebenen verletzten Hunden als mit Menschen!

Allgemein stellten die Studienautoren fest, dass Frauen deutlich mehr Mitgefühl zu allen fiktiven Opfern zeigten als die Männer.

Quelle: Web.de