Passiert ist es in Australien – und es waren noch andere Tiere drin …

Das kennst du sicher: Du willst deine Schlangen, Spinnen und Skorpione per Post auf einen anderen Kontinent schicken – und musst auf die Box nicht nur eine Adresse, sondern auch ein paar Wörter zum Inhalt schreiben. Was schreibst du? Richtig: „Zwei Paar Schuhe“. Total langweilig, komplett gelogen. Das geht immer.

Genau das hat jemand in Nordeuropa gemacht, als er – oder sie? – einen Haufen gefährlicher Tiere nach Australien schickte. Dort wurde das Paket erst mal von der Australian Border Force untersucht. Die Beamten sind dafür zuständig Drogen, Krankheiten und illegale Einwanderer von Down Under fernzuhalten. Sie jagten das Paket durch einen Scanner. Statt der angekündigten Schuhe erschien auf dem Monitor ein halber Tropen-Zoo:

  • 9 Vogelspinnen
  • 6 Tempelotter
  • 3 Königspythons2 Hakennasennattern4 Skorpione

Manche davon sind giftig, aber das scheint für die Grenzschützer ein zweitrangiges Problem zu sein. Wichtiger finden sie: Die Reptilien können Krankheiten einschleppen, die es in Australien nicht gibt und die Menschen, Tiere und Pflanzen angreifen – und die Landwirtschaft gefährden.

Lyn O’Connell ist in der australischen Regierung für „Biosecurity“ verantwortlich. „Das scheint ein klarer Versuch zu sein, die Regeln zu umgehen, die uns alle schützen“, wird er in einer Pressemitteilung zitiert. „Keine Spinne kann unserem Biosecurity-Netz entgehen, wir werden stachlig, wenn wir Skorpione in der Post finden, und wenn jemand auf illegalem Weg versucht, uns Schlangen zu schicken – dann beißen wir mit der vollen Kraft des Gesetzes zurück.“

Jetzt ermitteln die Behörden, wer hinter der Box mit den vermeintlichen Schuhen steckt …

Quelle: Noizz.de