Bloß nicht Power-Lernen!

Der Frühling kommt, das Wetter wird besser und damit ist auch beste Zeit zum Reisen. Egal ob Strand in Spanien oder Städte-Trip nach Paris: Wer die entsprechende Sprache kann, hat im Urlaub mehr Spaß. Aber Spanisch oder Französisch müsste man auch erstmal lernen.

Die Seite TechCrunch zeigt jetzt, unter welchen Umständen Lerner am ehesten mit einer Sprache weitermachen. Dazu hat man die Daten von Millionen Usern der Online-Sprach-Plattform Duolingo untersucht. Dabei sind diese vier Tipps herausgekommen:

Die Untersuchungen zeigen, dass diejenigen, die jeden oder jeden zweiten Tag etwas lernen, zu großten Teilen dranbleiben. Diejenigen, die sich nur alle fünf oder sechs Tage mit der neuen Sprache befassen, hören eher auf. Also nur am Wochenende lernen? Ist nicht!

Wer sich abends zur Bett-Zeit mit Vokabeln und Grammatik beschäftigt, lernt im Schnitt mehr als jemand, der nur tagsüber etwas tut.

Binge-Watching von Serien kann viel Spaß machen, Binge-Lernen bringt's dagegen nicht. Es klingt langweilig: Wer über lange Zeit in kurzen Abständen gleichbleibend viel Inhalt lernt, wird besser und bleibt motivierter. Also von diesem Video nicht alles auf einmal, sondern immer ein bisschen lernen.

An was aus dem Englisch-Unterricht kannst du dich am besten erinnern? Die Sachen aus den ersten Stunden oder der komplizierte If-Clause, den du einmal gesehen hast und dann nie wieder? Richtig, der If-Clause ist es nicht. Wer mehr wiederholt, merkt sich mehr und hört nicht so schnell auf wie andere.

Ja, diese Tipps könnten auch von einem Lehrer sein. Aber es ist nun einmal wissenschaftlich bewiesen. Was man mit der neuen Sprache anstellt, das könnt ihr dann allein entscheiden.

Quelle: Noizz.de