Wieso muss ich bei diesem Ergebnis sofort an Donald Trump denken?

Hass – diese Emotion kennt wohl jeder. Oft ist es ein Gefühl, das auf eine Person gerichtet ist, die uns etwas Schlimmes angetan hat. Hass und auch Vorurteile können aber auch ziemlich willkürlich entstehen und sogar etwas mit unserer Intelligenz zu tun haben.

Denn wie eine Studie jetzt belegt, gibt es einen Zusammenhang zwischen den Menschen, die wir hassen, und unserem IQ. Insgesamt 5.914 Menschen nahmen an der Studie über Hass und Vorurteile der niederländischen Tilburg University teil.

Das Ergebnis: Wer einen geringeren Intelligenzquotienten hat, hat meist mehr Vorurteile gegenüber Homosexuellen oder Menschen mit Migrationshintergrund. Denn wer einen niedrigeren IQ hat, hasst häufig Menschen, die anders als man selbst sind – zum Beispiel durch ihre sexuelle Orientierung oder ihre Herkunft. Die Andersartigkeit, die diesem Hass zugrunde liegt, ist für das Gegenüber meist nicht veränderbar.

Bei den Probanden mit höherer Intelligenz wurde dagegen festgestellt, dass sie vor allem Vorurteile gegenüber denjenigen haben, die sich bewusst für eine Haltung entschieden haben, die den Studienteilnehmern nicht passt. So sind zum Beispiel konservative Politiker Opfer von diesen Vorurteilen, da sie ja ihre politische Meinung frei gewählt haben und theoretisch verändern könnten.

Quelle: Noizz.de