Und was dahinter steckt.

Es gibt sie tatsächlich erst ein paar Jahre: Die Selfies. Auch wenn Selbstportraits schon lange existieren, hat der Selfie-Wahn erst mit dem Aufkommen von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram und den guten Frontkameras von Smartphones begonnen.

Heute macht jeder gefühlt ständig überall Selfies. Doch es gibt Kandidaten – jeder kennt sie – die das weitaus extremer betreiben als andere. Sie haben die „Selfitis“. Dahinter stecken andere psychologische Eigenschaften.

Zwei US-Forscher haben eine Studie in dem Land festgestellt, das die meisten Facebook-User der Welt hat: Indien. Und dabei drei Schweregrade der Selfitis erstellt:

Borderline Selfitis: Drei Selfies am Tag, die man aber nicht postet.

Akute Selfitis: Drei Selfies am Tag, die man dann auch noch postet.

Chronische Selfitis: Mehr als sechs Selfies am Tag posten.

„Menschen mit Selfitis haben oft ein geringes Selbstbewusstsein und versuchen, sich in ihr Umfeld einzufügen“, sagt Dr Janarthanan Balakrishnan, einer der Forscher. Selfies sollen Menschen so zeigen, wie sie gern gesehen werden wollen.

Eine andere Studie fand heraus, dass Selfie-Liebhaber sich in drei Kategorien einordnen lassen: Kommunikatoren (Mit Freunden und Followern), Autobiographen (Um das eigene Leben zu dokumentieren und Erinnerungen zu sammeln) und Selbstdarsteller (Die auf Feedback anderer warten).

Quelle: The Independent