Forscher haben interessante Zusammenhänge herausgefunden.

Eigentlich ist eine Brille ja nur ein praktisches Gestell, das einem hilft, die Welt um sich herum in voller HD Qualität zu erfassen. Trotzdem schreibt man Brillenträgern oft automatisch Eigenschaften zu, die über die bloße Sehschwäche hinausgehen. So halten wir Menschen mit Brille meist für kompetent, professionell und vor allem intelligent.

Dass wir dabei gar nicht mal so tief in der Klischee-Kiste graben, begründet ein Forscher-Team der University of Edinburgh in einer neuen Studie, die im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht wurde.

Laut dieser benötigen intelligente Menschen nämlich mit einer 30% höheren Wahrscheinlichkeit eine Brille, als weniger intelligente Menschen.

Warum? Weil Intelligenzbestien ihre Augen beim hobbymäßigen Enzyklopädiewälzen im schummerigen Bibliothekslicht besonders beanspruchen? Nein, das Ganze liegt laut der Forscher in den Genen. Sie werteten Daten von 300.486 Frauen und Männern im Alter zwischen 16 und 102 Jahren aus und verglichen dabei deren Intelligenz mit anderen genetischen Faktoren. Dabei stellten sie fest, dass schlaue Menschen öfter eine Veranlagung für Kurzsichtigkeit haben.

Und nicht nur das, zusätzlich sollen Schlaubirnen weniger häufig an Depressionen erkranken, seltener Herzinfarkte und Lungenkrebs bekommen und länger leben.

Warum der genetische Zusammenhang besteht, konnte in der Studie aber nicht geklärt werden und soll jetzt in weiteren Forschungen herausgefunden werden.

Quelle: Noizz.de