Vielleicht liegt es an deinen Genen.

Wenn dich mal wieder jemand anmachen sollte, dass du viel zu viel schläfst, dann hast du jetzt mit folgendem Schnipsel Wissenschaft ein kleines Stück Weisheit, das du dieser Person im Gegenzug an den Kopf werfen kannst. Vielleicht ist es nämlich gar keine Faulheit, wenn du mal ein paar Stunden länger schläfst – sondern einfach nur ein fehlendes Gen.

Forscher der University of California haben nämlich vor Kurzem gefunden, dass es tatsächlich ein Gen gibt, dass beeinflusst wie viel du schlafen musst. Es handelt sich dabei um eine Genmutation, die es dir ermöglicht, mit nur sechs Stunden Schlaf auszukommen.

2009 fanden die Forscher bereits das DEC2-Gen, welches den Schlaf seiner Träger um etwa zwei Stunden verkürzte. Doch nun fanden Forscher eine Familie, die auch nur sechs Stunden Schlaf pro Nacht brauchten – obwohl alle Familienmitglieder besagtes DEC2-Gen nicht in sich trugen. Dadurch stießen die Forscher nun auf das ADRB1-Gen, welches ebenfalls beeinflusst, wie viel beziehungsweise wie wenig Schlaf du brauchst.

Das ADRB1-Gen beeinfluss wohl die Aktivität der Nervenverbindungen in dem Bereich vom Gehirn, der für Schlaf zuständig ist. Somit ist es auch dafür zuständig, wenn du nicht so viel Schlaf brauchst.

Die Studie erschien am 28. August 2019 im "Neuron"-Magazin.

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Quelle: Noizz.de