Wenn man auf den Bauch der Ente drückt, kommt nicht selten braune Flüssigkeit heraus

Mhmm, lecker… Eine Studie des Wasserforschungsinstitut Eawag in Dübendorf bei Zürich untersuchte Gummienten - und fand in 80 Prozent potenziell krankmachende Bakterien. In mehr als der Hälfte wuchsen diverse Pilze. Grund dafür ist das feuchte und warme Innere der Ente.

Für die Studie wurden 19 unterschiedliche Gummienten elf Wochen lang ausgewertet, einige lagen in Trinkwasser, andere im „Badewasser“ mit Seifenresten, Schmutz, Schweiß und Bakterien des menschlichen Körpers. Danach wurden sie aufgeschnitten – das Ergebnis war wenig appetitlich. Zwischen 5 Millionen und 75 Millionen Zellen pro Quadratzentimeter tummeln sich dort laut der Studie. Darunter Bakterien wie Legionellen oder die als hartnäckige Krankenhauskeime bekannten Stäbchenbakterien Pseudomonas aeruginosa.

Ein Grund, die Entchen sofort wegzuschmeißen, sehen die Forscher trotzdem nicht. „Wir wollen niemandem den Spaß verderben“, beruhigt Andri Bryner, Medienverantwortlicher der Eawag. Am besten sei es, gleich nach dem Kauf der Quietschetiere das Loch am Boden abzukleben. So könne kein Wasser eindringen und das Innenleben bleibe ohne Bakterien. Die Entchen könnten dann aber nicht mehr Wasser aus dem Inneren spritzen, was den Spaß an der Sache trüben könnte.

[Text: zusammen mit dpa|

Quelle: Noizz.de