– und welchen nicht.

Eine neue Studie der Universität zu Stanford hat Gehirne auf ihre neuronalen Wellen untersucht und so festgestellt, welche dieser Wellen besonders gut auf welche Medikamente gegen Depressionen reagieren. Getestet wurden dafür 309 Freiwillige, die unter Depressionen leiden und zum Zeitpunkt der Tests keine Antidepressiva genommen haben.

Mithilfe dieser Ergebnisse können Menschen mit Depressionen viel schneller herausfinden, welche Medikamente für sie infrage kommen. Denn genau das ist bisher ein großes Problem: Der Weg zum richtigen Antidepressiva läuft bis heute über Trial and Error, heißt – einfach ausprobieren. Das schließt ungewollte Nebenwirkungen unpassender Medikamente ein, sowie Wochen und Monate des Ausprobierens, in denen die notwendige Linderung durch die Pharmazeutika möglicherweise ausbleibt.

Das betrifft mehr Menschen, als man denken könnte. Wie eine Studie des "National Institute of Mental Health" von 2017 zeigt, haben ganze sieben Prozent der US-Amerikaner Depressionen, von denen allerdings jeder Dritte resistent gegen Medikamente ist.

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Quelle: Noizz.de