Asteroiden sind faszinierend, aber wenn sie auf die Erde treffen, ist das kein Grund zum Feiern: 1908 wurde in Sibirien eine Fläche so groß wie das Saarland zerstört – wegen einer Asteroidenexplosion. Damit das nicht mehr passiert, sucht die NASA nach Lösungen. Sie müssen schnell handeln – ein Asteroid namens Didymos ist der Erde gefährlich nah.

Asteroiden sind astronomische Kleinkörper, winzige Planeten. Sie fliegen im Weltall regelmäßig umher und sind teilweise größer als das Empire State Building. Düsen sie an der Erde vorbei, ist das ein beeindruckender Anblick. Problematisch wird es nur, wenn sie auf Land treffen. 2013 explodierte ein 20 Meter großer Brocken in Tscheljabinsk, Russland. 1500 Menschen wurden verletzt. 1908 vernichtete in Sibirien die Druckwelle eines gefallenen Asteroiden Millionen Bäume und Lebewesen. Nach Informationen von "HNA" soll die zerstörte Fläche so groß wie das Saarland gewesen sein.

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NASA-Astronautin Christina Koch an der ISS

Mission "Dart / Hera" arbeitet an Rettungsplänen

Damit die Menschen auf solche Naturkatastrophen besser vorbereitet sind, wollen die Vereinten Nationen gemeinsam Lösungen entwickeln, um Asteroiden abzuwehren. Die amerikanisch-deutsche Mission "Dart / Hera" arbeitet an Rettungsplänen. Demnach soll im Jahr 2022 eine Raumsonde auf dem 170 Meter großen Asteroiden "Didymos" aufschlagen.

Nach Informationen der "Süddeutschen" ist Didymos ein Asteroid, der in ähnlicher Entfernung um die Sonne kreist wie der Planet Mars. Allerdings hat er einen Brocken bei sich, der mit einem Durchmesser von 170 Metern großen Schaden auf der Erde anrichten könnte: Der sogenannte Didymoon soll 2022 von der NASA abgewehrt werden. Wird sein Tempo nur um 0,003 Kilometer pro Stunde verringert, war die Mission erfolgreich.

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Quelle: Noizz.de