McDonald's hat sich eine neue Zentrale gegönnt – für 250 Millionen Dollar!

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Szene aus dem neuen McDonald's-Headquarter Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Jetzt willst du sicher auch bei McDonald's arbeiten!

Auf Menschen, die bei McDonald's arbeiten, ist man für gewöhnlich nicht sehr neidisch. Doch in Chicago könnte sich das jetzt ändern: Der Fast-Food-Gigant hat in seiner Heimat eine neue Unternehmenszentrale eingeweiht, die sich sehen lassen kann.

In dem Glasbau herrscht eine moderne Büro-Atmosphäre, die man sonst eher von Start-ups oder großen Internet-Konzernen kennt, nicht aber bei einem über 63 Jahre alten Gastronomie-Unternehmen erwarten würde.

Das Restaurant

Hier können auch Besucher essen. Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Wie es sich gehört, wird es in der Zentrale natürlich auch ein McDonald's-Restaurant geben. Die Filiale ist zwar für alle Besucher offen, hat aber auch einige exklusive Produkte auf der Speisekarte, die man sonst vergeblich sucht. Die sind der Küche anderer Länder nachempfunden.

So gibt es das „McSpicy Chicken Sandwich“, das Hongkong vertritt, den „Mighty Angus Burger“ aus Kanada oder den „Manhattan Salad“ aus … Frankreich. Da sollten sich die Verantwortlichen vielleicht noch mal näher mit Erkunde und französischer Gastronomie auseinandersetzen.

Der Blick zurück

So viel Happy-Meal-Spielzeug! Foto: Garrett Rowland / McDonalds

In der 63-jährigen Unternehmensgeschichte ist so einiges an Memorabilia zusammengekommen. Die Mitarbeiter werden davon jeden Tag etwas zu sehen bekommen, denn in der Zentrale gibt es auch eine Art kleines Museum mit Spielzeugen aus den Happy Meals und sonstigen Gegenständen.

Moderne Workspaces

Hier lässt es sich doch arbeiten. Foto: Garrett Rowland / McDonalds
Und hier erst! Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Wie es sich für einen Megakonzern mit dem nötigen Kleingeld gehört, springt McDonald's jetzt auch auf jenen Zug auf, der das Silicon Valley längst erfasst hat: das Arbeiten so angenehm wie möglich gestalten! Die neue Zentrale ist kein klassisches Bürogebäude, die Flächen sind offener und flexibler, die Auswahl an Sitzmöbeln groß. Für Telefonate gibt es auch Kabinen, die die nötige Privatsphäre zulassen.

Die Architektur

Die Treppe als Ort der Begegnung Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Wo sich sonst die Menschen über den Haufen rennen oder lieber gleich den Aufzug nehmen, setzt McDonald's voll auf das Treppenhaus. Nicht nur dass die Mitarbeiter dort ihre Burger abtrainieren können, es sind sogar eigens eingerichtete „Conversation Areas“ vorhanden, in denen man sich in Ruhe unterhalten kann, sollte man sich zufällig über den Weg laufen.

Beste Aussichten! Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Das Gebäude macht sich auch den schönen Blick über Chicago zu nutze: Das Mitarbeiter-Café im sechsten Stock hat eine Art Holztribüne, auf der man es sich bequem machen kann.

Kein schlechter Ort für die Mittagspause Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Dazu kommt noch eine Dachterasse, auf der man seine Mittagspause genießen oder den Feierabend ausklingen lassen kann. Tatsächlich ist das Gebäude an sich kein Wolkenkratzer, sondern sieht von außen erst mal gar nicht so spektakulär aus:

Fast schon ein Understatement Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Das Gebäude steht im sogenannten West Loop, einem Szeneviertel von Chicago, das bekannt für seine trendigen Restaurants ist. Hier hofft CEO Steve Easterbrook, neue Talente finden zu können.

Die Hamburger University

Kann man hier den Bachelor of Burgers machen? Foto: Garrett Rowland / McDonalds

Gut, eine richtige Universität ist das hier nicht, aber trotzdem belegt die Hamburger University die zweite Etage des neuen Headquarters. Hier können McDonald's-Mitarbeiter und Franchise-Nehmer Kurse belegen, die sie zu besseren Managern machen sollen. So sitzt die Fortbildung direkt an der Quelle.

Quelle: Noizz.de

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