Männer stressen Frauen mehr als die eigenen Kinder

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Stress, Stress, Stress Foto: Stas Svechnikov / www.unsplash.com

Und Männer brauchen länger um sich wieder zu entspannen.

Was stresst Frauen am meisten? Die eigenen Kinder, die Arbeit oder doch der lästige Alltag?

Wissenschaftler der Penn State University haben herausgefunden, dass 46 Prozent der befragten Frauen mehr von ihrem Ehemann als von ihren eigenen Kinder gestresst sind. Dabei haben im Mütter nach eigenen Angaben im Durchschnitt einen Stresslevel von 8,5 auf einer Skala bis 10.

Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher durch die Beobachtung von Paaren vor, während und nach einer 20-minütigen Diskussion über ihre Partnerschaft. Zur Auswertung der Daten nahmen sie Blutproben der Partner, und messten das Stress-Level durch Cortison-Abgleiche.

Die Ergebnisse (2012) sind interessant: Laut Studie gaben drei von vier Müttern an, dass schlichtweg zu wenig Hilfe vom Partner komme. Bleibt eben jene Hilfe aus, stresst es eben jene 75 Prozent der Befragten am meisten, wie die Messungen auch ergaben.

Männer hingegen stresst am meisten der Streit mit der Partnerin, auf den sie gerne verzichten würden. Ging es in der Diskussion um unangenehme Themen, stieg das Stresslevel drastisch an. Auch braucht das männliche Geschlecht, im Vergleich zu Frauen, wesentlich länger, um vom Stresslevel wieder herunterzukommen und sich zu entspannen.

Das hätten wir uns auch schon denken können.

Quelle: Elle

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