Kinder sind bekannt dafür, sich gerne mal in Gedankenspielen zu verlieren – und auch wir erwachsene Menschen lassen uns manchmal dazu verleiten, über ganz schön abstruse Sachen nachzudenken, beispielsweise, wenn der letzte Zug am Spliff doch ein bisschen zu stark war. Eine Frage, die in solchen Situationen besonders faszinierend erscheint: Wo würde man eigentlich landen, wenn man sich einmal straight durch die Erdkugel graben könnte?

Ihr hattet den Gedanken bestimmt auch schon mal: Wo würde man eigentlich rauskommen, wenn man sich genau jetzt, da wo man steht, liegt oder sitzt, einfach mal den Weg durch den Erdball auf die andere Seite bahnen würde? Vorausgesetzt, man hätte einen Zauberspaten, der das Graben einfach macht – und vorausgesetzt, man wäre auf seinem Weg nicht solchen unangenehmen Dingen wie dem Erdkern ausgesetzt?

Eine interaktive Karte macht das Gedankenspiel jetzt möglich: Auf Antipodesmap.com gibt man einfach ein, wo man sich gerade befindet (Stadtname reicht, wer es ganz genau wissen will, gibt seine Koordinaten ein) – und zack, weiß man, wo man rauskommen würde.

Wer in Berlin anfangen würde zu graben, würde im Pazifischen Ozean landen

Spoiler: Wer in den allermeisten deutschen Städten startet, landet leider irgendwo im Nirgendwo – und im Wasser. Wer beispielsweise in Berlin anfangen würde zu graben, endet mitten im südwestlichen Pazifischen Ozean. Die nächste Landmasse? Das neuseeländische Archipel der Chathaminseln – doch auch die sind noch ganz schön weit entfernt.

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Wer in Berlin startet ...
... landet hier.

Menschen aus anderen Städten auf der Welt haben es besser: Wer beispielsweise in Wellington (Neuseeland) starten würde, kommt in Alaejos (Spanien) raus; Wer in Hongkong beginnt landet im argentinischen La Quiaca.

kk

  • Quelle:
  • Noizz.de