Forscher messen mysteriöse Signale im All: Außerirdische?

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Symbolbild: Forscher messen Signale aus dem All Foto: Jeremy Thomas / Unsplash

Gefunden haben sie Wissenschaftler aus Kanada.

Wir kennen nur unsere eigene, kleine Welt. Doch wer nachts mal in den Himmel schaut, sieht, dass da mehr sein muss. Irgendwo da, wo für uns der Himmel endet, leben vielleicht noch andere Wesen.

Doch selbst wenn: Wie können sie mit uns kommunizieren? Einfach mal den leuchtenden Finger nach oben halten und „nach Hause telefonieren“ sagen, funktioniert nur bei der Filmfigur E.T..

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Telefonieren mit dem Weltall sieht in der Wissenschaft dann doch etwas anders aus. Trotzdem scheint es irgendwie zu funktionieren. Mit einem Teleskop namens Chime können sogenannte Radioblitze – auch Fast Radio Burst, FRB genannt – empfangen werden. Laut einer Studie, die am Mittwoch im Fachblatt „Nature“ veröffentlicht wurde, sollen bei einem Testlauf mit dem Teleskop ein Dutzend solcher Radioblitze empfangen worden sein. Die Studie wurde im Sommer von kanadischen Wissenschaftlern in der kanadischen Provinz British Columbia durchgeführt.

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Mit an der Studie beteiligt ist der Astronom Shriharsh Tendulkar. Er sagt gegenüber der Nachrichtenagentur „AFP“, dass die schnellen Radioblitze wahrscheinlich in „dichten, turbulenten Regionen von Gastgalaxien“ erzeugt werden. Besonders auffällig ist bei der Messung aber, dass die Radioblitze wohl eine Wellenlänge von knapp einem Meter aufweisen.

Der Wissenschaftler Tendulkar berichtet gegenüber der „AFP“ jedoch, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass es sich bei den Messungen um Botschaften von Lebewesen aus anderen Galaxien handelt.

Schade. E.T. kann dann wohl doch nur im Film nach Hause telefonieren.

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Quelle: Noizz.de

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