... so schlecht ist ihr Ruf gar nicht.

Bei Umweltbewussten Konsumenten ist Kapselkaffee schon seit vielen Jahren verpönt, doch nun zeigt eine Studie, dass die Kapseln aus ökologischer Sicht gar nicht so schlimm sind.

Nachhaltigkeitsforscher von Quantis haben eine Studie durchgeführt, deren Ergebnisse Kaffee-Hersteller gefallen dürften. Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag von Nespresso Deutschland.

Laut der Studie ist Kaffee aus der Kapsel von der Produktion bis zur Entsorgung meistens die ökologisch bessere Wahl im Vergleich zu klassischem Filterkaffee oder Kaffee aus dem Vollautomaten.

Bei der Nachhaltigkeit von Kaffee ist die Zubereitung wichtig. Die Entsorgung hat wenig Auswirkung auf die Ökobilanz.

15 Prozent des Pulverkaffees gehen bei Vollautomaten und Filterkaffee verloren. Denn man dosiert zu hoch oder brüht mehr Kaffee als man braucht und auch Pulver kann leicht verschüttet werden. Deshalb ensteht ein größerer CO2-Fußabdruck, den man bei den dosierten Alukapseln nicht hat.

Dennoch haben Kaffeekapseln keinen guten Ruf. Der Grund: Die Konsumenten sehen nicht die gesamte Produktionskette und beurteilen nur das was sie sehen, was in diesem Fall der negativen Abfall der Kapseln ist.

Quelle: 20min