Ein Kevin ist und bleibt ein Kevin.

So in etwa lautet das Ergebnis einer aktuellen israelischen Studie. Forscher der Hebrew University of Jerusalem haben nämlich herausgefunden, dass Menschen offenbar so aussehen wie das Erscheinungsbild, das man mit ihrem Namen verbindet. Ihre Ergebnisse präsentierten sie im „Journal of Personality and Social Psychologie“.

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Dafür ließen die Forscher Hunderte Probanden Fotos und Namen zuordnen. Je Foto gab es vier bis fünf Namen zur Auswahl – und siehe da: Die Testpersonen lagen mit ihrer Foto-Namens-Assoziation zu 25 bis 40 Prozent richtig. Würde man alleine das Zufallsprinzip entscheiden lassen, wären es nur 20 bis 25 Prozent.

Es sei das Prinzip einer selbsterfüllenden Prophezeiung, so die Forscher: Wenn du mit einem bestimmten Namen geboren wirst, sorgt dein Umfeld dafür, dass du ähnlich aussieht wie andere Menschen mit deinem Namen. Ein soziales Etikett wie der Name beeinflusse offenbar unser Aussehen, fasst Mitaurorin Ruth Nayo das Ergebnis des internationalen Forscherteams zusammen.

Zudem war klar zu erkennen, dass Probanden bei Gesichtern aus demselben Kulturkreis eine höhere Trefferquote hatten als bei Menschen aus einem fremden Kulturkreis. So haben Israelis bei ihren eigenen Landmännern und -frauen besser den Namen zuordnen können als etwa bei Franzosen.

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Also liebe Eltern: Nicht wundern, wenn euer Kind namens Donald nach und nach einen orangen Hautton und eine blonde Haartolle bekommt.

  • Quelle:
  • Noizz.de