Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich, so fröhlich…

… vielleicht, weil du in Deutschland lebst! Der Glücksatlas 2017 zeigt zum siebten Mal, wie glücklich wir Deutschen sind und was Glück für uns langfristig genau bedeutet.

Und die Deutschen sind keineswegs mehr die Miesepeter und Arbeitstiere, die ihr privates Glück hinten anstellen. Das ist zumindest das Ergebnis der repräsentativen Studie der Deutschen Post, für die 6000 Menschen hierzulande befragt wurden. Unser Glücksniveau ist demnach im Durchschnitt stabil: Auf einer 7,07 dieses Jahr von einer Happy-Skala von 1 bis 10. Im Europavergleich landet Deutschland auf Platz 9.

Das Geheimnis des Glücks haben zum zweiten Mal anscheinend die Bewohner der Bundesländer Schleswig-Holstein (7,43), Hamburg und die Region Baden (beide 7,28) geknackt. Sie führen bundesweit die Glückstabelle an. Hamburg, meine Perle …

Bernd Raffelhüschen, Ökonom an der Universität Freiburg und Mitautor der Studie, sieht einen Zusammenhang zwischen der Mentalität des Nordwestens und der Nähe zu Dänemark – der dauerglücklichsten Nation Europas. „Sowohl im Dänischen als auch im Plattdeutschen gibt es mehr Ausdrücke für ‚Gemütlichkeit‘ als im Hochdeutschen“, sagt er.

In Ostdeutschland sind die Thüringer (6,97), knapp dahinter die Berliner (6,94) und dann die Sachsen (6,92) noch nah dran am Glück. Mecklenburg-Vorpommern (6,89) rutscht nach oben, Brandenburg (6,86) und Sachsenanhalt (6,83) folgen am Ende. Und: Der Unterschied zwischen Ost und West auf dem Glücksatlas nimmt ab.

Eine weitere Gemeinsamkeit: Die höchsten Glückwerte sehen die befragten Bundesbürger mit 7,5 Punkten für Wohnen und Familie. Freizeit, Arbeit, Gesundheit und Einkommen folgen – sehr traditionell – sogar erst danach.

„Unser wichtigster Glücksfaktor sind gelingende, liebevolle, wertschätzende soziale Beziehungen“, sagt Karlheinz Ruckriegel, Glücksforscher der Technischen Hochschule Nürnberg.

Quelle: Noizz.de