Besonders Singles sollten zuhören.

Ein Forscher-Team der schwedischen Universität Uppsala hat festgestellt, dass Menschen mit Hunden ein geringeres Sterberisiko haben.

Dazu wertete das Team aus Schweden und den USA Gesundheitsdaten von 3,4 Millionen Menschen über einen Zeitraum von 12 Jahren aus. Rund 13 Prozent der Untersuchten besaßen einen Hund, die Untersuchung begann 2001.

Das Ergebnis ist erstaunlich: Bei Single-Hundebseitzern sank das Sterberisiko um 33 Prozent, die Wahrscheinlichkeit an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, ging um 11 Prozent herunter – besonders Singles sind von diesen Leiden betroffen. Im allgemeinen sank auch bei nicht-Singles das Erkrankungsrisiko – wenn sie einen Hund besaßen.

Doch was ist die Erklärung?

Für die Forscher gibt es mehrere Gründe: Zunächst ginge mit dem Besitz eines Hundes eine höhere sportliche Aktivität einher. Andererseits erhöhen Hunde das Wohlbefinden und steigern soziale Kontakte. Es könnte sogar „Auswirkungen des Hundes auf das bakterielle Mikrobiom im Besitzer geben“, konstatierten die Forscher.

Vielleicht sind Hundehalter aber auch einfach per se gesünder und sportlicher...

Quelle: Scientific Reports