Vor 54 Jahren spuckte er zuletzt.

Aus Angst vor einem Vulkanausbruch haben die Behörden auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali etwa 100.000 Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anwohner von zwei Dutzend Dörfern rund um den etwa 3000 Meter hohen Vulkan „Mount Agung“ wurden aufgefordert, ihre Unterkünfte zu verlassen.

Der internationale Flughafen der Insel ist geschlossen. Es wird befürchtet, dass Vulkanasche die Triebwerke der Flugzeuge beschädigen könnte. Mehrere Tausende Urlauber sitzen deshalb auf Bali fest.

Schon Mitte September hatten alle Anzeichen auf einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch hingedeutet. Mehr als 130 000 Menschen flohen damals aus ihren Dörfern. Der Vulkan war zuletzt in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen. Damals kamen etwa 1200 Menschen ums Leben.

Das sind die Bilder des bevorstehenden Ausbruchs. Wunderschön, aber auch SO gefährlich!

Bali ist eine wunderschöne Insel – ein Paradies. Doch die Rauchwolke des Vulkans breitet sich immer weiter aus.

Noch ist der Vulkan zu sehen...

Aber er verschwindet zusehends hinter den grauen Aschewolken.

Mittlerweile ragt die Rauchsäule 4.000 Meter in die Höhe! Und dabei ist der Vulkan alleine 3000 Meter hoch.

Minütlich wird die Gefahr eines Vulkan-Ausbruchs größer.

Am Fuß des Vulkans sind die Geschehnisse auch nicht zu ignorieren. Ein Fluss ist von der Asche graugefärbt:

Und sogenannte Lahar-Lawinen (Schlammlawinen) breiten sich immer weiter aus, die bis zu 100 Km/h schnell werden können.

Aber noch ist er nicht ausgeborochen. Und so kommen zunächst auch Filter zum Einsatz...

... und majestätische Bilder erobern das Netz.

So friedlich sah der Vulkan noch am 12. Oktober aus.

Und falls ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr 24/7 einen Livestream mitverfolgen:

Quelle: Noizz.de