Von wegen Morgenstund hat Gold im Mund.

Folgendes Szenario: Man stellt den Wecker, kalkuliert, dass man noch exakt 6 Stunden, 27 Minuten und 48 Sekunden Schlaf bekommen könnte, wenn man auf der Stelle sofort einschläft, wälzt sich dann Stunden schlaflos im Bett hin- und her und wacht schlussendlich gerädert nach drei Stunden schlummern auf.

Kommt dir bekannt vor? Schlechte Nachricht: Schlafmangel kann auf Dauer krank machen und sogar zu einem früheren Tod führen. Gute Nachricht: Ein Team aus Schlafforschern kam zu dem Ergebnis, dass durch Ausschlafen am Wochenende die verlorenen Stunden unter der Woche wieder aufgeholt werden können!

Für ihre Studie werteten die schwedischen und amerikanischen Wissenschaftler über einen Zeitraum von 13 Jahren die Schlaf- und Lebensgewohnheiten von fast 44.000 Menschen aus Schweden aus und erfassten, welche der Teilnehmer starben. Zusätzlich wurden noch andere Faktoren wie Geschlecht, Gewicht, Fitness sowie Tabak- und Alkoholkonsum mit einberechnet.

Dabei kamen sie zu der Erkenntnis, dass Menschen unter 65 Jahren, die jede Nacht weniger als 5 Stunden schlafen, ein 52% höheres Sterberisiko haben als Menschen, die für die Gesundheit optimale Zahl an 7 Stunden schlafen. Wurde der Schlafmangel aber durch langes Ausschlafen am Wochenende nachgeholt, konnte kein gravierender Unterschied festgestellt werden.

Das heißt also: Endlich können wir ohne schlechtes Gewissen bis in die Puppen auspennen!

Quelle: Noizz.de