Ja, es sind zwei.

Er hat all das, was du dir schon immer gewünscht hast: Der Hai Brunswick wurde auf einer Expedition der Forschungsorganisation Osearch vermessen und lebt nun wieder in Freiheit – und Ruhm. Denn auf Twitter hat er sicher mehr Follower als du.

Die US-Organisation, die Meeresbewohner zum Zweck der Artenvielfalt erforscht, zog den Weißen Hai bei einer Expedition zwischen Februar und März dieses Jahres an Bord ihres Forschungsschiffes, um verschiedene Messungen durchzuführen. Hier ist das Video:

Bei den Messungen ganz wichtig: Die Größe des Hai-Penisses. Oder vielmehr: Der Hai-Penisse. Richtig gehört: Der etwa 2,6 Meter lange Hai hat nämlich nicht nur mehrere Reihen riesiger spitzer Zähne, er hat auch gleich mehrere Penisse. Zwei um genau zu sein. Die zwei Penis-artigen Strukturen werden Klasper oder auch Klammern genannt. Sie dienen einerseits dazu, das Hai-Sperma zum Weibchen zu leiten, anderseits aber auch dazu, sich am Weibchen "festzuklammern". Sie sind also eine Art Verankerung, damit die Fortpflanzung im Wasser leichter ist. Ganz schön praktisch.

Wer jetzt aufschreien will, weil der Hai für die Messungen aus dem Meer gezogen wurde, den kann ich jetzt beruhigen – er ist zurück im Ozean, wo er hingehört. Die Wissenschaftler beeilten sich, um die Sicherheit des Hais nicht zu gefährden und befeuchteten ihn zwischendurch, damit er nicht vertrocknet. Das Ergebnis: Der Hai schwimmt wieder fröhlich im Meer herum, um die Wissenschaftler wissen, dass seine Penisse jeweils etwa 33 Zentimeter lang sind.

Osearch hat Brunswick hinterher mit einem Sender ausgestattet. Ihn und viele weitere Meerestiere könnt ihr nun selber auf einer Karte spotten.

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Quelle: Noizz.de