Ja, du hast richtig gelesen.

Der 62-jährige Barbier Xiong Gaowu rasiert Augäpfel. Mit einer Rasierklinge!

Auf den belebten Straßen der chinesischen Stadt Chengdu hat er seinen Stand und „behandelt“ seine Kunden direkt vor Ort. Laut eigener Aussage hat er in seiner 40-jährigen Geschäftstradition niemanden verletzt.

Okay. Aber warum zur Hölle macht man sowas?

Durch die „Rasur“ der Augäpfel soll jeglicher Schmutz von ihnen entfernt werden. Augapfelrasur wurde vor einiger Zeit in chinesischen Krankenhäusern praktiziert, um Blindheit vorzubeugen. Genauer gesagt: Trachom-Patienten wurden durch die Rasur Geschwüre entfernt und die Befeuchtung der Augen angeregt.

Doch die Methode ist heute umso bedenklicher. Die Hygiene ist soweit fortgeschritten, dass die Krankheit immer seltener auftritt. Und wenn, kann man sie einfach mit Antibiotika behandeln, statt sich auf offener Straße die Augen rasieren zu lassen.

Quelle: Shanhaiist