Wir finden: Viel zu viel!

Vier Schlafzimmer, fünf Toiletten, ein Flügel – natürlich ist so ein 24-Millionen-Dollar-Apartment an der Fifth Avenue in New York nicht schlecht ausgestattet. Doch auch auf den 420 Quadratmetern Luxus-Wohnfläche ist nicht alles perfekt ...

Wer macht die zum Beispiel sauber? Selbst eine professionelle Reinigungskraft braucht für 100 Quadratmeter mehr als eine Stunde ... Oder putzen Superreiche einfach gerne?

Auf Fotos ist die Wohnung immer aufgeräumt
Foto: / 277fifth.com

Ob man, wenn man so reich ist, überhaupt noch arbeitet? So oder so: Eine Pause auf dem 75-Quadratmeter-Balkon der Wohnung ist auch nicht immer toll. Der Balkon ist nämlich auf der Nordseite des Hauses. Heißt: den ganzen Tag keine Sonne. Im 54. Stockwerk, auf ungefähr 150 Metern Höhe, kann einem da schnell kalt werden. Selbst, wenn da oben ein Whirpool steht.

Für etwas Warmes gibt es ja auch eine große, offene Küche. Die hat der Architekt des Hauses, Rafael Viñoly in der Mitte der Wohnung platziert.

Kalte Küche?
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Aber was soll da eigentlich gekocht werden? Obwohl die Wohnung direkt neben dem Empire-State-Building liegt, gibt es weit und breit keinen Supermarkt. Ziemlich unpraktisch.

Nicht einmal essen gehen macht in der Gegend Spaß: Schon eine kleine Portion Fritten vom Restaurant um die Ecke kostet 12 Dollar! Bestimmt ist das selbst für die Superreichen zu teuer. Aber sicher sind, so nah an allen Attraktionen, ohnehin schon alle Tische mit Touristen besetzt.

Bleibt also nur der Rückzug ins 24-Millionen-Dollar-Apartment. Dort gibt es fünf Toiletten, vier Schlafzimmer, 51 Sitzgelegenheiten; alles im Preis mit inbegriffen.

Platz zum Sitzen gibt es genügend
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Und dann gibt es da auch noch die Frage, wie man diese Sachen überhaupt alle benutzen soll.

Übrigens: In New York kann man zwar ganz einfach teuer, aber nur sehr schwer günstig Wohnen. Während die günstigsten Wohnungen ungefähr 1000 Dollar pro Monat kosten, wurde die teuerste Wohnung für 100 Millionen Dollar verkauft.

Quelle: Noizz.de