Heute ist der internationale Tag des Artenschutzes.

Rund ein Drittel der über 80.000 Tier- und Pflanzenarten, die von der Weltnaturschutzuntion IUCN untersucht sind, gelten als bedroht. Wilderei, Lebensraumverlust, Klimawandel und Übernutzung – darunter leiden viele Tierarten und mit ihnen die biologische Vielfalt weltweit.

Doch es gibt auch einige Arten, die sich im vergangenen Jahr erholen konnten, wie der WWF herausgefunden hat:

Tiger sind vor allem in Indien zuhause

Seit vielen Jahrzehnten gibt es endlich wieder mehr wild lebende Tiger in Asien. Die Zahl ist von 3.200 in 2010 auf heute 3.890 gestiegen. Doch noch immer bedrohen Wilderei und Infrastrukturprojekte das Überleben der Art.

In Spanien gibt es wieder mehr Luchse

Die Art hat den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht. In Spanien leben jetzt 400 Luchse, im letzten Jahr sind es nur 319 gewesen.

Die Tibetantilope wird immer noch wegen ihrem Fell gejagt

Es gibt wieder rund 150.000 Tibetantilopen, der Bestand hat sich erholt. Das liegt vor allem daran, weil Wilderei bekämpft wird und es Handelskontrollen gibt. Doch noch immer haben es Wilderer auf das feine Unterfell der Tiere abgesehen, das zu Wolle verarbeitet und als „Shahtoosh-Schal“ verkauft wird. Bis zu fünf Antilopen müssen für so einen Schal sterben.

Pandas geht es wieder besser

Auf der Roten Liste wurde der Große Panda eine Bedrohungskategorie niedriger eingestuft: Er ist jetzt „gefährdet“ statt „stark gefährdet“. 1.860 Tiere wurden in der Wildnis gezählt. Damit hat sich der Bestand um 17 Prozent seit 2004 erhöht.

Die Pinguine können jetzt in dem Naturschutzgebiet leben

Ein Drittel der Adelie-Pinguine und ein Viertel der Kaiserpinguine sind im antarktischen Rossmeer zuhause. 2016 entstand dort das weltweit größte Meeresschutzgebiet. Es ist so groß wie Frankreich, Deutschland und Spanien zusammen und steht vorerst für 35 Jahre unter Schutz.

  • Quelle:
  • Noizz.de