Für Flugbegleiter ist es das nervigste Getränk überhaupt!

Tomatensaft, Rotwein, Kaffee – im Flugzeug kann man die verschiedensten Getränke bestellen. Doch von Coca-Cola Light sollte man in Zukunft lieber die Finger lassen!

Auf dem Blog „These Gold Wings“ schreibt eine Stewardess, wie nervenaufreibend die Bestellung des besagten Softrinks sein kann.

Denn: Bei Getränken mit Kohlensäure dauert das Einschenken in den Becher besonders lange. Weil der Luftdruck im Flugzeug so gering ist, wird das CO2 aus der Dose schneller freigesetzt und die Cola schäumt mehr als üblich.

„Besonders bei Cola Light ist es schlimm. Die schäumt nämlich grundsätzlich noch mehr“, sagt Daniel Flohr (30), Referent bei der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) gegenüber Noizz. „Vor allem, wenn man noch Eis in den Becher tut.“

Insbesondere bei Kurzstreckenflügen könne das zum Zeitproblem werden. „Wenn alle Cola Light bestellen, kann man entscheidende Minuten verlieren und andere Passagiere können eventuell nicht mehr bedient werden.“

Um das zu vermeiden, hat Flugbegleiter Flohr eine effizientere Arbeitsmethode entwickelt: „Wenn jemand Cola Light will, nehme ich nebenbei noch andere Bestellungen auf. So kann sich der Schaum nebenbei zurückbilden.“

Und ganz so kritisch wie die Stewardess aus dem Blog nimmt Flohr die Getränkewünsche der Passagiere auch nicht: „Die Gäste sollen bestellen dürfen was sie wollen. Ist doch ganz klar!“

Quelle: Daily Mirror