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Wie auf dem Mars sieht die Landschaft in Teilen von Russland und Osteuropa momentan aus. Skifahrer und Snowboarder veröffentlichten in den letzten Tagen Fotos bei Twitter und Instagram, auf denen ganze Skigebiete von orangefarbenem Schnee bedeckt sind. Und auch vor der Küste Kretas war das Phänomen zu beobachten: Dort hatte sich der Himmel orange gefärbt.

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Der Grund: Stürme in Nordafrika hatten Sand-, Staub und Pollen aus der Sahara aufgewirbelt und sie über das Mittelmeer nach Russland und Europa getragen. Der feine Sand vermischte sich dort mit Schnee und Regen und färbte die Landschaft orange.

Laut Experten trete das Phänomen zwar etwa alle fünf Jahre auf– in diesem Jahr sei die Sandkonzentration jedoch besonders hoch. Einige Menschen klagten sogar über Sand im Mund, wie BBC berichtet.

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Steven Keates vom Wetterdienst „Met Office“ sagte gegenüber The Independent: "Wenn man Satellitenbilder von der Nasa betrachtet, zeigt sich viel Sand und Staub in der Atmosphäre, die über das Mittelmeer driftet.“ Wo sich der Sand dann ablagere, sei von der Windrichtung abhängig. In diesem Jahr traf es Russland und den Osten Europas.

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In Deutschland konnte im vergangenen Jahr ein ähnliches Phänomen beobachtet werden, als Hurrikan Ophelia den Himmel zwischen Eifel und Uckermark rot färbte. Der rötliche Staub setzte sich damals aus feinem Saharasand und Asche zusammen, die von Waldbränden aus Portugal stammte.

  • Quelle:
  • Noizz.de