Zeit für ein paar positive Vibes! Diese Krise ist scheiße, bringt aber auch Vorteile. Weil wir Menschen uns etwas mehr zurückziehen, geht es vielen Wildtieren besser und sie kehren zurück in ihr eigentliches Habitat. Wir haben alle flauschigen Zeitgenossen für euch gesammelt.

Ihr habt es wahrscheinlich auch schon mitbekommen: Es ist ruhiger in unseren Städten geworden. Durch Kontaktverbot und in anderen Ländern sogar rigorosen Ausgangssperren, sind unsere Straßen wie leer gefegt – fast überall auf der Welt. Seitdem sich unser Leben eher daheim in den eigenen vier Wänden abspielt, bekommen andere ihren eigentlichen Wohnraum jetzt für sich zurück: Tiere.

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Denn naturgemäß meiden viele Arten die Zivilisation oder sind gezwungen sie zu meiden, weil es eine zu große Gefahr für sie bedeutet oder aber der Lebensraum unter diese Umständen für sie nicht mehr gut genug ist, um Nachwuchs groß zu ziehen, geschweige denn selbst zu überleben. Jetzt wo wir den Tieren nun auch wieder ein bisschen mehr Lebensraum gestatten, trauen sie sich langsam wieder in ihre eigentlich gewohnten Lebensräume!

Konkrete Zahlen darüber wie viele Tiere und Arten davon bisher profitieren, gibt es noch nicht. Auch wissen wir nicht, wie nachhaltig dieser Effekt sein wird. Immerhin macht uns diese Verschnaufpause im hektischen Alltag klar, dass wir vielleicht mal ein bisschen mehr Rücksicht auch in Zukunft auf Umwelt und Tiere nehmen könnten. Nun aber zu dem eigentlichen Highlight dieses Artikels. Hier kommen 7 Tiere, die dir zeigen, dass die Coronakrise auch was Gutes hat.

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In Brasilien sind fast 100 vom Aussterben bedrohte süße Schildkröten-Babys geschlüpft!

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Jedes Jahr legen die Weibchen der Meeresschildkröten ihre Eier im Januar am Strand der brasilianischen Stadt Paulista ab. Zwischen April und Mai schlüpfen sie dann – allerdings schaffen bis dahin nur sehr wenige Baby-Schildkröten ihren Weg unverletzt ins Meer. Viele Eier werden vorher schon zertrampelt. In diesem Jahr ist die Quote der geschlüpften Tiere aber sehr hoch, auch weil aufgrund des Ausgangssperren kaum jemand am Strand ist.

Endlich kann man im italienischen Triest wieder Delfine im Hafen beobachten!

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Italien wurde von der Coronakrise besonders hart getroffen. Hier gelten schon länger als bei uns rigorose Ausgangssperren, das öffentliche Leben und auch der Handel stehen quasi still. Das spürt man auch in den großen Hafenstädten des Landes. In Triest etwa, wo sonst am Hafen täglich hunderte Schiffe anlegen, ist nichts los.

Nach vielen Jahren tummeln sich dort nun wieder Delfine. Die Meerestiere trauten sich sogar bis an die Kaimauern . Normalerweise trauen sich Delfine nicht in Hafennähe, da sie sehr sensibel auf Unterwasserlärm reagieren und ihr Orientierungssinn sonst geschädigt wird.

In Venedig ist das Wasser so klar, dass man Fische wieder sehen kann!

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Ob die Fische in den venezianischen Kanälen jemals weg waren, wissen wir nicht. Nun können wir sie aber zumindest wieder ganz klar sehen. Seitdem die Touristen in der idyllischen Handelsstadt ausbleiben, klärt sich das Wasser – und zeigt, welche Artenvielfalt sich in den Gewässern doch tummelt.

In Wales erobern Kaschmirziegen ein ganzes Dorf!

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Im walisischen Llandudno fühlt sich diese Ziegenherde im wahrsten Sinne des Wortes wie Zuhause! Egal ob am örtlichen Pub, am Kino, grasen im Vorgarten oder in der örtlichen Einkaufsstraße: Die Kaschmirziegen haben das Dorf im wahrsten Sinne des Wortes übernommen, seitdem kaum noch ein Mensch draußen unterwegs ist. Die Bewohner alarmierten die Polizei, die die Ziegenherde mit Blaulicht aus der Ort eskortierte. Tja, aber was soll man sagen: Die Ziegen kamen wieder.

Enten watscheln mitten in Paris

Enten am Place Colette in Paris

Na, welche Ente träumt denn nicht von einer Shoppingtour durch Paris? Dieses Trio hat sich den Traum erfüllt. Auf dem sonst trubeligem Place Colette in Paris watschelten die Enten durch die französische Hauptstadt und lernten ihre Heimat einmal abseits der bekannten Grünflächen oder am Ufer der Seine kenne.

Bambis gesichtet in London City!

Rehe mitten in der London City

Für Idylle und Ruhe ist die Millionenmetropole London eigentlich weniger bekannt. Wenn man Rehkitze, Dammwild und Bambis irgendwo sichten kann, dann vielleicht im Hyde Park. Da nun aber auch in der britischen Hauptstadt immer mehr Menschen Zuhause bleiben, traut sich das Dammwild nun auch in die Stadt. Im Ost-Londoner Stadtteil Harold Hill machen sie es sich in den Vorgärten gemütlich und genießen die Sonne.

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Wie cool bitte: Auf dem Harvard-Campus leben jetzt wilde Truthähne!

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Die Eliteuni bei Boston gehört natürlich so schon zu einem der angesagtesten Hotspots für US-Intellektuelle, die Horde wilder Truthähne, die sich hier nun aber heimisch fühlt, seitdem der Lehrbetrieb wegen des Coronavirus' unterbrochen ist, macht ihn aber eindeutig noch cooler. Ob das Refugium bis Thanksgiving Bestand haben wird?

  • Quelle:
  • Noizz.de