Restaurants haben reihenweise dichtgemacht, dafür boomt gerade der Lieferservice. Drive-ins unserer heiß geliebten Fast-Food-Ketten haben ebenfalls weiterhin geöffnet. Aber wie sicher ist es, sich einen von Hand gepackten Burger bei Mecces abzuholen? Experte Dr. Chapman löst auf.

Mit Fast Food ist das so: Vor der Mahlzeit ist es alles, was man will. Während der Mahlzeit ist es alles, was man will. Nach der Mahlzeit fühlt man sich wie ein Stückchen Elend – ein bisschen wie am Tag nach einem satten Alkohol-Malheur. Grund dafür sind die Key-Zutaten Salz, Fett und Zucker – die heilige Dreifaltigkeit des Fast Food – die "Restaurants" à la McDonald's und Co. in "Gerichten" wie Burger zur Perfektion kombiniert haben.

Mit der Isolation wegen Corona ist das so: Wir sind den ganzen Tag eingesperrt und müssen irgendwie zusehen, dabei nicht zu verhungern. Da Drive-Ins von Fast-Food-Ketten weiterhin aufhaben, sind die natürlich eine echte Option für all die, die die eigenen Herdplatten irgendwann einfach nicht mehr sehen können. Und für alle, die Bock auf eine kleine Spritze Heroin auf ihrer Zunge haben. Aber ist so ein Drive-in eigentlich safe?

Corona, Pommes und Tütenmayo

Benjamin Chapman ist Professor und Spezialist für Nahrungssicherheit der State Universität in North Carolina. Im Interview mit Dr. Chapman hat "msn" sich erklären lassen, wie gefährlich Fast Food aus dem Drive-thru sein kann und worauf wir achten müssen, wenn uns aus dem tiefsten Innersten nach Pommes, Tütenmayo und Co. ist.

So wirds gemacht: Corona-freies Fastfood aus dem Drive-In.

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Fast Food und Quarantäne: Chapman gibt grünes Licht

Das Ergebnis des Interviews und ein großes Aufatmen aller Burger-Fans vorweg: Drive-thrus scheinen relativ safe zu sein. Covid-19 wird ja bekanntlich größtenteils über den Menschen und nicht über Gegenstände übertragen. Trotzdem kann das Virus theoretisch auch auf Geld und anderen Dingen kleben bleiben. Deshalb hat Chapman ein paar Asse im Ärmel: Online und Vorfeld bezahlen zum Beispiel, inklusive Trinkgeld. Auf den Beleg sollte ebenfalls verzichtet werden. Außerdem empfiehlt er, das Essen nicht direkt aus der Tüte zu gönnen, sondern vorher eine Umtopfung auf privates Geschirr vorzunehmen. Außerdem: Hände waschen, und zwar vor dem Essen.

Am besten und sichersten sei es aber nach wie vor, Zuhause zu bleiben und sich die frittierte Sternstunde einfach bringen zu lassen, so Chapman. Und wer aktuell mit Corona infiziert ist, der sollte sowieso keinen Fuß vor die Tür setzen.

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  • Quelle:
  • Noizz.de