Seit Tagen gibt es nur Nudeln mit fertiger Sauce, trockenes Brot oder Cornflakes, da kommt so eine feine, dampfende Pizza gerade richtig. Doch wie gefährlich ist die Lieferpizza in Corona-Zeiten?

Es sind schwere Zeiten, für die Leute, die nicht mit dem Talent für gutes Kochen gesegnet wurden. Die Pesto-Nudeln hängen einem langsam zum Halse raus, die Tiefkühlpizza ist nach 5 Tagen auch nicht mehr das, was sie mal war und die Pommes aus dem Ofen werden schon nach Minuten fade und labberig. Ein Hoch also auf Lieferdienste, schließlich hält man so ja auch die vor sich hin mickernde Wirtschaft am Laufen und kann vielleicht seinen Gaumen endlich wieder mit etwas besserer Cuisine verzücken. Doch wie gefährlich ist die Lieferpizza eigentlich?

Was ist, wenn der Koch zum Beispiel stiller Träger des Virus’ ist oder der Lieferant durch den täglichen Kontakt schon mit Corona infiziert wurde, selber aber noch gar keine Anzeichen und Symptome hat.

Coronavirus: Tröpfcheninfektion durch Lieferessen?

Das Virus kann auf Pappe etwa 24 Stunden überleben, auf Plastik ist es sogar noch länger nachweisbar. Doch eine Infektionsgefahr besteht bei unserer Lieblingspizza in der heiligen Pappschachtel nicht. Denn schließlich überträgt sich das Coronavirus in erster Linie über eine Tröpfcheninfektion, also feinste Tröpfchen, die beim Sprechen, Atmen, Niesen und natürlich Husten durch die Luft flirren und ausgetauscht werden. Dass man sich infiziert durch Berührungen von kontaminierten Gegenständen ist weit unwahrscheinlicher, aber dennoch möglich.

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Wem das noch zu unsicher ist, der kann die bestellten Leckerbissen noch einmal erhitzen, denn so wird auch den letzten Viren der Garaus gemacht. Viel wichtiger als das, ist es allerdings bei allen etwaigen Lieferungen den Sicherheitsabstand einzuhalten und den direkten Kontakt auch bei Postbot*innen und den rettenden Essenslieferant*innen zu vermeiden.

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  • Quelle:
  • Noizz.de