Urban-Myth oder total legit? Im Netz kursieren zurzeit alle möglichen Tipps, wie du dich am besten vor dem Coronavirus schützen kannst – mit dabei: masturbieren. Aber was ist da dran?

Ja, die Sache mit dem Coronavirus beeinträchtigt immer mehr auch unser Alltagsleben. Schulen schließen, immer mehr arbeiten im Homeoffice, auf Partys oder in eine Bar gehen, steht jetzt eher nicht so auf unserer To-Do-Liste. Dafür machen sich immer mehr Menschen Gedanken darüber, wie auch immer sie sich möglichst vor einer Ansteckung mit dem CoVid-19-Erreger schützen könnten.

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Desinfektionsmittel gegen Bakterien aus der Drogerie tut's das eher nicht, aber hey, vielleicht haben wir hier etwas für dich: Masturbieren kann dein Immunsystem stärken. Das heißt jetzt nicht, dass du dich als Dauerwichser auf jeden Fall vor Corona schützen kannst – obwohl, rausgehen tust du dann sicherlich auch eher selten. Schon mal gute Grundvoraussetzungen.

Aber zurück zu der Sache mit dem Immunsystem: Mindestens zwei Studien legen nahe, das regelmäßige Selbstbefriedigung dein Immunsystem nachhaltig stärken kann und unter Umständen sogar Männer vor Prostata-Krebs schützen kann. Sieh einer an.

Hier all Fakten über Masturbieren und ein möglicher Schutz vor dem Coronavirus:

So sieht der Erreger unterm Mikroskop aus.

Eine Studie aus dem Jahr 2004 der Universitätsklinik Essen untersuchte die Auswirkungen von Orgasmen durch Masturbation auf die Lymphozytenzirkulation und die Zytokinproduktion bei gesunden jungen Männern. Das sind zwei Bestandteile in unserer Immunkette im Körper. Dabei stellten die Forscher fest, dass alle Testpersonen 45 Minuten nach dem Masturbieren inklusive Orgasmus eine höhere Anzahl weißer Blutkörperchen hatten. Weiße Blutkörperchen sind der Hauptsbestandteil der Abwehrkräfte unseres Immunsystems und helfen gegen Krankheiten und fremde Eindringlinge.

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Im Klartext also: Wichsen stärkt dein Immunsystem

Diese Studie bezog sich zwar nur auf Männer, aber auch für Frauen konnte in anderen Studiendesigns schon ein immunstärkender Effekt nachgewiesen werden. Klar: Wenn man es sich selbst besorgen kann, ist man happy. Und auch der Seelenzustand beeinflusst wie stark unser Immunsystem ist.

Eine weitere Studie, ebenfalls von 2004 ergab, dass das Masturbieren bis hin zum Orgasmus auch dazu beitragen kann, das Risiko für Prostatakrebs zu senken. Die Studie befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen der Ejakulationshäufigkeit und dem Risiko für Prostatakrebs. Anders als in der Essener Studie haben die Forscher hier alle Formen der Ejakulation berücksichtigt, die nicht nur aus Masturbation, sondern auch aus Geschlechtsverkehr und nächtlichen Samenergüssen resultieren. Also: Auch Sex kann dir helfen. Es sei denn dein Partner hat den Coronavirus abgekriegt. Das ist dann eher kontraproduktiv.

Es gibt genügend Gründe, warum du öfters masturbieren solltest

Sie fanden heraus, dass Männer, die mehr als 21 Mal im Monat zum Orgasmus kamen, ihr Prostatakrebsrisiko um 33 Prozent senken konnten. Eine 2016 veröffentlichte Follow-up-Studie mit derselben Gruppe von Männern ergab, dass diejenigen, die acht bis zwölf Mal im Monat zum Orgasmus kamen, ihr Risiko um zehn Prozent reduzierten. Daraus kannst du jetzt deine eigenen Schlüsse ziehen.

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Studien über den direkten Effekt von Masturbieren auf eine mögliche Corona-Erkrankung gibt es bisher natürlich nicht. Aber bereits jetzt lässt sich in Italien und Frankreich jetzt schon der Umsatz von Sextoys drastisch gestiegen ist. Ist ja aber auch langweilig in der Isolation ...

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  • Quelle:
  • Noizz.de