In Hongkong wird sogar Klopapier gestohlen ...

Noch immer versetzt das Coronavirus Menschen weltweit in Angst vor einer drohenden Pandemie. Das führt mitunter nicht nur zu kuriosen Szenarien wie Menschen, die mit Atemschutzmasken im Restaurant sitzen oder ganzen Kreuzfahrtschiffen, die unter Quarantäne gestellt werden, sondern kreiert tatsächlich auch einen Schwarzmarkt. Denn: Die Atemmasken und Mundschütze werden im asiatischen Raum langsam knapp.

Bereits jetzt werden auf diversen Kleinanzeigenportalen in Japan oder Hongkong für eine Packung Atemmasken umgerechnet mehrere Hundert Euro geboten. Normalerweise kostet eine solche Maske, je nach Filterausstattung, nur einige wenige Euros. Das ruft auch kriminelle auf den Plan: In einem Krankenhaus im japanischen Kobe etwa, haben Diebe rund 6.000 OP-Masken gestohlen.

Die vier Kisten mit den Schutzmasken, verschwanden aus einem verschlossenen Lagerraum im Rot-Kreuz-Krankenhaus. Der Diebstahl sei zwar "bedauerlich", sagte eine Krankenschwester, aber für die Klinik selbst stellt er kein großes Problem dar: Sie haben genug Masken auf Vorrat. Die japanische Polizei ermittelt nun gegen die noch unbekannten Diebe. Sie geht davon aus, dass sie die Masken lukrativ weiterverkaufen wollen.

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Angesichts der Coronavirus-Epidemie sind Mundschutze in vielen Geschäften ausverkauft. Im Kleinanzeigen-Portal Mercari wurde eine Schachtel mit 65 Masken für 50.000 Yen, das sind immerhin knapp 420 Euro angeboten. Das Portal forderte seine Nutzer auf, Masken nur mit fairen Preisen zu handeln.

Auch aus Hongkong wurden ähnliche Fälle gemeldet, dort ging es noch eine Spur krasser zu: Die Diebe waren sogar mit Messern bewaffnet, als sie hunderte Klopapierrollen von einem Lieferwagen gestohlen haben – denn auch die sind durch Hamsterkäufe ein rares Gut geworden.

sw

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  • Quelle:
  • Noizz.de