Die Pandemie ist noch lange nicht überstanden: Die Zahlen der renommierten Johns-Hopkins-Universität aus den USA zeigen, dass die Zahl der Toten durch das Coronavirus weiter steigen. In Deutschland sind es mehr als 1.00Todesfälle durch eine Erkrankung mit Covid-19.

Inzwischen diskutieren immer mehr Politiker auch laut über Exit-Strategien für die Zeit nach der Pandemie, die durch das neuartige Coronavirus verursacht wurde. Das diese Szenarien und Lockerungen von Kontaktverboten nicht unbedingt in nächster Zeit zu erwarten sind, zeigen die aktuellen Zahlen der Johns-Hopkins-Universität aus Baltimore. Demnach sind weltweit nach Angaben der US-Experten bereits mehr als 50.000 Menschen am Coronavirus gestorben.

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Das geht aus den aktuellen Daten der US-amerikanischen Universität udn Forschungseinrichtung hervor. Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionsfälle lag demnach bei fast einer Million. In den USA wurden bislang die meisten Infektionen gemeldet, gefolgt von Italien, Spanien, China und Deutschland. Mehr als 5.300 Menschen starben nach Angaben der US-Universität bislang in den Vereinigten Staaten an dem Virus.

Mehr gemeldete Fälle weltweit

In Italien waren es rund 14.000, in Spanien mehr als 10.000 und in China rund 3.300. Die aktuellen Zahlen aus China werden von einigen Experten aber angezweifelt. In Deutschland wurden bislang rund 79.450 Infektionen und 1.001 Tote durch das Virus gemeldet. Das geht aus einer Auswertung hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

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Die Zahlen des Robert Koch Institutes (RKI) und der Johns-Hopkins-Universität variieren, da sie unterschiedliche Zählmethoden verwenden, beide sind aber zuverlässig. Auf der Homepage der Johns-Hopkins-Universität findet ihr auch eine interaktive Karte mit allen aktuellen Coronavirusinfektionen auf der Welt.

[Text: Zusammen mit dpa/sw]

Quelle: Noizz.de