Es gibt anscheinend eine neue Risikogruppe für Corona: Männer mit Glatze. Wie eine neue wissenschaftliche Studie zeigt, korrelieren kahle Köpfe mit besonders schlimmen Krankheitsverläufen.

Schlechte Nachrichten für alle Männer, die Glatze rocken, weil ihre Haare einfach nicht mehr wollen: Wer mit kahler Kopfhaut durch die Gegend läuft, hat eine höhere Chance, starke Corona-Symptome zu bekommen – sagen zwei neue Studien des spanischen Professors Carlos Wambier.

Je schlimmer der Krankheitsverlauf, desto höher die Chance, dass der betroffene Patient eine Glatze hat, klingt total absurd, aber ist wohl so. Die Korrelation ist sogar derart hoch, dass bereits darüber geredet wird, ob man Glatzköpfigkeit und Haarausfall als offiziellen Risikofaktor behandeln soll – das "Gabrin-Zeichen", benannt nach US-Physiker Dr. Frank Gabrin, der ebenfalls eine Glatze hatte und im April an Corona verstorben ist.

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Eine waschechte Glatze. Eigentlich sehr schön, seit Corona aber auch sehr gefährlich.

Glatze & Haarausfall sind Futter für Corona

Wie Wambier im Interview mit "The Telegraph" erklärte, glaube er, dass die Glatze ein nahezu perfekter Maßstab für die Intensität der Krankheit sei. Grund dafür sind seinen Ergebnissen nach Androgenemännliche Sexualhormone, die auf der einen Seite dafür sorgen, dass bei Männern die Haare ausfallen, und auf der anderen das Virus unterstützen, Zellen anzugreifen.

Frauen mit Glatze müssen sich also grundsätzlich keine Sorgen machen; sie verfügen in der Regel über so wenig Androgene, dass kein Risiko besteht. Entwarnung auch an alle Männer, die sich die Haare aus ästhetischen Gründen vom Schopf rasieren: Ihr seid keine besondere Risikogruppe. Tja, und alle, die das Leben eh schon mit Haarausfall bestraft, ihr müsst ganz besonders aufpassen, euch nicht anzustecken. Stay safe!

Quelle: Noizz.de