Eine von Wissenschaftlerin in Toronto entworfene Mundschutz-Maske soll sich von alleine desinfizieren können und so Corona-Bakterien innerhalb kürzester Zeit töten. Wissenschaftler*innen haben das nun bestätigt. Ein neues Wundermittel gegen das Coronavirus? Alle Infos über die erste selbstdesinfizierende Maske der Welt.

Klingt eigentlich eher nach 'nem Gespräch um drei Uhr morgens von zwei komplett bekifften Dudes, die zwischen dem siebten Joint und der vierten Packung Haribo überhaupt nicht mehr wissen, wo oben und unten ist: "Ey, Bruder, weißt du, was wir brauchen?" "Bruder, was?" – "Bruder, Dings, einfach so Gesichtsmasken, die von ganz alleine die Coronaviren kaputtmachen." "Bruder, wär so krass, und ich brauch eine Maske, die von ganz alleine bei mir aufräumt und alles putzt."

Reality Check: Genau solche Masken wurden gerade von einem Team Mediziner*innen der Firma "i3 BioMedical Inc." entworfen und produziert. Et voilà: Wissenschaftler*innen der Universität zu Toronto haben bestätigt, dass der antibakterielle Gesichtsschutz tatsächlich seinen Job tut und über 99 Prozent aller Viren innerhalb weniger Minuten abtötet, wie "finanzen.net" berichtet. Damit gibt es weltweit nun die ersten von der Wissenschaft geprüft und bestätigten selbst desinfizierenden Masken der Welt.

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Wiederverwertbare Masken aus Stoff: Für die Umwelt super, aber wie viel dieser Gesichtsschutz wirklich bringt, ist umstritten.

Mundschutz-Maske, die sich von selbst desinfiziert. Ein Meilenstein im Kampf gegen Corona?

Als eventueller Held der Pandemie kann sich der US-israelische Textilwissenschaftler Dr. Jeff Gabbay freuen, der bei seinen Forschungen auf einer Kupferoxidverbindung gestoßen ist, die dafür sorgt, dass sich Textilien selbst desinfizieren. In Deutschland gibt es das Wundermittel noch nicht, aber ist unter dem Patent "BioBlocX"-Masken bereits in Arbeit. Wer direkt jetzt zuschlagen will, kann sich für knapp zehn Euro pro fünf Masken auf "i3biomedical.com" eindecken.

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Bleibt abzuwarten, wie schnell man diese Masken millionenfach herstellen kann, wie viele Menschen das nötige Kleingeld haben und bereit sind, darauf umzusteigen, und wie weit uns Gabbys Wurf so Richtung Ende der Pandemie bringt. Da es sich um Einwegmasken handelt, stellt sich außerdem die Frage, was mit dem ganzen Müll passiert. In der Öffentlichkeit stößt man aktuell viel häufiger auf wiederverwertbare, umweltschonende Stoffmasken.

Quelle: Noizz.de