"Es macht dich nicht schwach, nach Hilfe zu fragen."

Alles, was mit mentaler Gesundheit, Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken zu tun hat, ist in unserer Gesellschaft leider noch immer ein riesengroßes Tabu. Kaum einer redet darüber. Und genau deswegen trauen sich auch nur wenige Betroffene, sich Hilfe zu suchen. Die Gründe dafür sind klar: Keiner redet gerne über seine Schwächen und schon gar nicht über Dinge, mit denen keiner etwas zu tun haben will.

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Höchste Zeit, das Schweigen zu brechen. Das will auch die "The American Foundation for Suicide Prevention" erreichen und hat dazu eine Kampagne namens "Seize the Awkward" ("Ergreife das Unbeholfene") gestartet. Dort reden Betroffene über ihre alltäglichen Erfahrungen und dem Umgang mit ihren persönlichen Konflikten. Den Anfang macht Popstar Billie Eilish.

In dem Clip erzählt sie von den vielen Eindrücken und wie schwer es ist, zu beschreiben, wenn man psychische Probleme hat. Sie appelliert dazu, sich Hilfe zu suchen, wenn man das Gefühl hat, nicht mehr klar zu kommen:

"Es macht dich nicht schwach, um Hilfe zu bitten, es macht dich nicht schwach, einen Freund zu bitten, zu einem Therapeuten zu gehen ... Du solltest in der Lage sein, jemanden um Hilfe zu bitten."

Dass die 17-jährige Kalifornierin selber unter psychischen Problemen leidet und es wichtig findet, auf seine mentale Gesundheit zu achten, ist kein Geheimnis. Viele der Themen verarbeitet das auch in ihren Songs. Sie leidet selbst unter Depressionen und Angststörungen. Manchmal würde schon eine Umarmung reichen und zu zeigen, dass man da ist. Für jeden gebe es einen eigenen, richtigen Weg damit umzugehen.

In einem Interview mit Beats1-Moderator Zane Lowe sagte sie: "Nur wenige können wirklich verstehen, wie das ist. " Statt Verständnis zu suggerieren, sollten Freunde zuhören und einfach dasein.

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Quelle: Noizz.de