Die meisten Menschen haben sie und werden sie ihr Leben lang nicht los: Milben auf der Haut. Hast du jetzt das Bedürfnis, dir ordentlich durchs Gesicht zu wischen? Zu Unrecht!

Die Demodexmilbe lebt in unser aller Gesichter. Genauer genommen: 95 Prozent aller Deutschen haben sie auf ihrer Haut. Die Spinnenart ist ein Parasit, der auch Haarbalgmilbe und Talgdrüsenmilbe genannt wird.

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Milbe kommt in haarigen Gegenden vor

Die Tierchen sind nur wenige Millimeter groß und fühlen sich in haarigen Gegenden am Körper so richtig wohl: Haaransätze, Augenbrauen, Wimpern, behaarte Arme und Beine – hier ist die gemeine Demodexmilbe am ehesten anzutreffen.

Na? Regt sich Unbehagen beim Gedanken daran, dass die eigene Augenpartie eine Sammelstelle für kleine, achtbeinige Viecher ist? Sollte es nicht: Die Milbe regt die körpereigene Talgproduktion an. Also quasi selbst gemachte Bodylotion, die die Haut schön weich werden lässt. Da kann kein DIY-Rezept mithalten.

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Zu viele Milben können Hautirritationen verursachen

Wie das häufig so ist im Leben: Zu viel des Guten ist auch nicht richtig – und da sind Milben keine Ausnahme. Wie die "Ärztezeitung" sagt, können zu viele Milben auf der Haut zu Irritationen und kleinen rötlichen Stellen führen. Diese können sogar Juckreiz auslösen und sind allgemein natürlich eher unangenehm.

Symbolbild: So könnten rote Stellen aufgrund von Milben im Gesicht aussehen.

Dagegen gibts Cremes und Salben. Allerdings ist ein Gang zum Hautarzt empfehlenswert. Die Milben wird man allerdings nie so richtig los: Schon als Baby bekommt man sie von der Mutter und je älter man wird, desto mehr werden auch die Milben. Besser also, man freundet sich mit dem Gedanken der Spinnen im eigenen Gesicht an.

Quelle: Noizz.de