Studenten sparen deshalb vor allem beim Essen.

Erst zum letzten Wintersemester (2016/2017) wurde der Bafögsatz erhöht. Das Geld reicht aber immer noch nicht, um alle Kosten zu decken. Das hat eine Studie des Deutschen Studentenwerks jetzt ermittelt.

Demnach braucht jeder Student etwa 1000 Euro im Monat zum Leben. Da sind dann aber alle Kosten von Miete über Kleidung und Lebensmittel bis hin zur Freizeit einberechnet.

Natürlich gibt es zwischen einzelnen Personen noch starke Unterschiede. Zum Beispiel braucht jemand in einer WG weniger Geld als jemand, der alleine wohnt. Außerdem benötigen Studis mit Kindern mehr Geld.

Besonders „erschreckend“ findet die Studie, dass Studenten am ehesten an Lebensmittel sparen: „Hierfür werden zum Teil Beträge ausgegeben, die eine gesunde und ausgewogene Ernährung unwahrscheinlich erscheinen lassen.“

Die errechneten 1000 Euro bekommt jedoch kein Student. Die Höchstförderung durch Bafög liegt momentan bei 735 Euro, und auch die bekommen nicht viele. Durchschnittlich sind es gerade mal 448 Euro, die ein Student bekommt.

Gründe dafür, warum das Bafög-Geld nicht ausreicht, sind zum Beispiel die hohen Kosten fürs Wohnen. Die tatsächlichen Mietkosten in den meisten Studentenstädten liegen weit über der veranschlagten Wohnpauschale.

Quelle: Noizz.de