Er hat schon die Dinos ausgerottet ...

Fast täglich gibt es neue Studien und Theorien, wie man Krebs-Patienten von ihrer Krankheit heilen oder ihnen zumindest etwas helfen kann.

Doch jetzt tauchte eine Studie aus, die so bizarr ist, dass sie aus allen heraussticht. So viel vorneweg: Sie hat etwas mit Dinosauriern zu tun.

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Forscher der University of Warwick und der Sun Yat-Sen University in China haben herausgefunden, dass Krebszellen dank des Asteroiden, der durch seinen Einschlag auf der Erde die Dinos ausrottete, gezielt zerstört werden können.

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Und zwar aufgrund des Metalls, dass er mit sich gebracht hat. Dieses heißt Iridium und ist seltener als Gold und Platin. In Meteoriden und Asteroiden ist es aber reichlich vorhanden.

Großteile der Vorkommen in der Erdkruste sind 66 Millionen Jahre alt. So entstand die Theorie, dass das Iridium durch den Dino-Killer-Asteroiden auf die Erde gelangt ist.

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Die Wissenschaftler der beiden Unis zielten mit einer Mischung aus Iridium und verschiedenen organischen Substanzen auf künstliche Krebszellen. Durch die chemische Verbindung wird der Sauerstoff in den Zellen in eine gefährliche Form abgewandelt. Unter einem speziellen Laser wird der Prozess dann aktiviert. Das Ergebnis: Die Zelle zerstört sich selbst. Gesundes Gewebe wird nicht verletzt.

Die Forschung ist noch in einem sehr frühen Stadium. Aber das Ergebnis ist schon mal vielversprechend. Auch wenn der Asteroid tödlich für die Dinos war – uns könnte er tatsächlich helfen.

Quelle: University of Warwick

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