Selbst Einstein wäre daran gescheitert!

Könnt ihr folgendes Quiz lösen?

„Die Klasse 8b organisiert zum Abschluss des Schuljahres ein Klassenfest. In der Klasse befinden sich insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler. Über das Schuljahr hinweg wurden 180 Euro in der Klassenkasse gesammelt. Für das Klassenfest sollen folgende Artikel gekauft werden: Grillgut für 21,27 Euro, zwei Packungen Partybrötchen für insgesamt 9 Euro, zwei 6er Pack Wasser für zusammen 9,98 Euro, 1 Kiste Limonade mit 24 x 0.50 Liter-Flaschen für 38,36 Euro, eine Mix-Box Schokoriegel für 34,99 Euro, zwei Packungen mit je 90 Fruchtgummis für zusammen 17,98 Euro, fünf Tüten Knabberartikel für insgesamt 9,55 Euro. Wie viele Indianer mit knallrotem Gummiboot saßen im Kühlschrank?“

Ihr wisst die Lösung nicht? Keine Sorge, ihr müsst euch nicht schämen. Denn genau diese (nicht lösbare) Aufgabenstellung war in einer Mathe-Abschlussprüfung für Absolventen eines Berufsvorbereitungsjahrs aus dem Saarland enthalten.

Jetzt hat die saarländische Landesregierung klargestellt, dass solche Scherzfragen in Prüfungen tabu sind. Der Grund: Sie führen „zu Missverständnissen, Verwirrung, unnötigem Stress und Zeitverlust.“

Die Frage gelang nur durch ein Missgeschick in die Prüfungsunterlagen. Denn jeweils zwei Schulen erarbeiten Aufgaben, die in den Prüfungen abgefragt werden sollten. Das Dossier sollte dann vom Bildungsministerium geprüft werden.

„Im vorliegenden Fall wurde die Scherzaufgabe aus nicht nachvollziehbaren Gründen von den Aufgabenstellern einer Schule in den Prüfungsvorschlag aufgenommen.“

Doch damit ist das Ganze noch nicht skurril genug! Denn die Auswahlkommission hatte die Scherzfrage zwar handschriftlich gestrichen, es aber vergessen, bei der digitalen Version auch zu tun. Daraufhin wurden die Verantwortlichen für das Erstellen weiterer Unterlagen ausgeschlossen.

Quelle: Watson.ch